Zwischenbilanz

Flüchtlinge aufnehmen und gut integrieren

Hessen hat im Jahr 2015 knapp 80.000 Flüchtlinge aufgenommen und erstversorgt. Viele dieser Menschen suchen nicht nur Schutz, sondern eine neue Heimat. Die Herausforderung der Zukunft wird die gesellschaftliche Integration dieser Menschen sein. Dafür hat Hessen schon viele Weichen gestellt. 

Zu den Bildnachweisen

  • Logo Projekt WIR
    Landesprogramm „WIR“

    Interkulturelle Öffnung in Kommunen stärken

    Integration und Zugehörigkeit kann nur gemeinsam und vor Ort gelingen. Das neue Landesprogramm WIR bezieht deshalb Menschen mit und ohne Mig… Mehr anzeigen

    Integration und Zugehörigkeit kann nur gemeinsam und vor Ort gelingen. Das neue Landesprogramm WIR bezieht deshalb Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ein, um eine interkulturelle Öffnung und eine neue Anerkennungs- und Willkommenskultur auch auf kommunaler Ebene zu stärken. Die Landesregierung stellt dafür über 3 Millionen Euro in 2014 zur Verfügung. Davon werden für 33 WIR-Koordinationsstellen in den Landkreisen, Sonderstatusstädten und kreisfreien Städten 1,65 Millionen jährlich benötigt. Die restlichen Mittel sind für die Förderung von innovativen Projekten, niederschwelligen Sprachförderprojekten und den Einsatz sowie die Qualifizierung der Integrationslotsen vorgesehen und können von allen hessischen Kommunen beantragt werden.

    Januar 2014
  • Flüchtlinge in Hessen
    Unterbringung von Flüchtlingen

    Einrichtung provisorischer Unterkünfte in Gießen

    Angesichts steigender Flüchtlingszahlen richtet Hessen vorsorglich weitere Unterkünfte zusätzlich zur Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen ein.… Mehr anzeigen

    Angesichts steigender Flüchtlingszahlen richtet Hessen vorsorglich weitere Unterkünfte zusätzlich zur Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen ein. „Wir stehen - wie die allermeisten Bundesländer und auch die Kommunen - vor der Herausforderung, Antworten auf die sehr stark anwachsende Zahl von Flüchtlingen, die in unserem Land Schutz suchen, geben zu müssen“, so Sozialminister Stefan Grüttner.

    23.07.2014
  • Wappen Hessen
    RP Gießen

    Behörden-übergreifende Projektgruppe „Flüchtlinge“ eingerichtet

    Aufgrund der neusten Prognosen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wird mit Wirkung vom 1. September 2015 eine behördenübergreifen… Mehr anzeigen

    Aufgrund der neusten Prognosen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wird mit Wirkung vom 1. September 2015 eine behördenübergreifende Projektgruppe „Flüchtlinge“ beim Regierungspräsidium Gießen eingerichtet. Diese besteht aus Mitarbeitern der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung und des Regierungspräsidiums Gießen und wird von Ministerialrat Ralf Stettner, Mitarbeiter der Hessischen Staatskanzlei geleitet. Mit dieser Organisationsstruktur werden alle relevanten Bereiche des Flüchtlingswesens von der Unterbringung, der Koordination der Außenstellen sowie der externen Dienstleister über die ärztliche Versorgung und die Materialbeschaffung bis hin zur Personalgewinnung und der Rückführung derjenigen, deren Asylantrag rechtskräftig abgelehnt wurde, abgedeckt und koordiniert.

    02.09.2015
  • Jugendliche
    Gesamtsprach-förderkonzept

    Integration durch Sprachförderung

    Die deutsche Sprache zu beherrschen, ist der Schlüssel zum Schulerfolg und zur Teilhabe an der Gesellschaft. Um den steigenden Zahlen von ju… Mehr anzeigen

    Die deutsche Sprache zu beherrschen, ist der Schlüssel zum Schulerfolg und zur Teilhabe an der Gesellschaft. Um den steigenden Zahlen von jugendlichen unbegleiteten und begleiteten Flüchtlingen und Zuwanderern ohne Deutschkenntnisse in Hessen Rechnung zu tragen, wurde als weiterer Baustein der schulischen Sprachförderung das Konzept InteA aufgelegt. InteA (Integration und Abschluss) hat nach erfolgreicher Sprachförderung mit berufsorientierenden Komponenten als Hauptzielsetzung, den Übergang in die Ausbildung oder eine schulische Maßnahme zu ermöglichen.

    20.09.2015
  • Volker Bouffier
    Stille Helden

    Ministerpräsident Bouffier dankt Ehrenamtlichen

    Ministerpräsident Bouffier dankt in seiner Regierungserklärung zur Flüchtlingspolitik unter dem Titel "Hessen handelt" allen ehre… Mehr anzeigen

    Ministerpräsident Bouffier dankt in seiner Regierungserklärung zur Flüchtlingspolitik unter dem Titel "Hessen handelt" allen ehrenamtlichen Helfern. Sie seien die stillen Helden und sie tragen entscheidend dazu bei, dass wir in Hessen mit Fug und Recht von Willkommenskultur sprechen können. Zudem fordert Bouffier in seiner Erklärung eine einheitliche europäische Asylpolitik und erneuert seine Forderung nach finanzieller und struktureller Unterstützung des Bundes bei den Flüchtlingsherausforderungen.

    22.09.2015
  • Erstes Treffen des Asylkonvents
    Flüchtlinge zu Mitbürgern machen

    Asylkonvent zur Flüchtlingsfrage und Integrationen einberufen

    Ministerpräsident Bouffier hat zum ersten Treffen des Asylkonvents eingeladen. Am Tisch saßen neben Entscheidern der kommunalen Spitzenverbä… Mehr anzeigen

    Ministerpräsident Bouffier hat zum ersten Treffen des Asylkonvents eingeladen. Am Tisch saßen neben Entscheidern der kommunalen Spitzenverbände, der Bundesagentur für Arbeit, Kirchenvertretern und Sozialverbänden auch Vertretern der Politik. Die Flüchtlingsproblematik betreffe nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche, deshalb wurden sieben Fachgruppen u.a. zu den Themen Bildung, Wirtschaft und Integration gebildet. Diese Fachgruppen spiegeln die unterschiedlichen gesellschaftlichen Schwerpunkte der künftigen Arbeit wider, damit die Integration der Flüchtlinge gelingen kann.

    14.10.2015
  • Titelblatt Refugee Guide
    Refugee-Guide

    Gut in Hessen ankommen – Orientierung für Flüchtlinge

    Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland: Der Refugee-Guide ist in verschiedenen Sprachen erhältlich und gibt nützliche Tipps un… Mehr anzeigen

    Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland: Der Refugee-Guide ist in verschiedenen Sprachen erhältlich und gibt nützliche Tipps und Informationen. Angeregt wurde er durch Fragen, die viele Geflüchtete immer wieder stellen.

    November 2015
  • Schutz
    Integration

    Aktionsplan sorgt für Sicherheit und Schutz

    Um die Flüchtlingssituation zu meistern hat Hessen den „Hessischen Aktionsplan zur Integration von Flüchtlingen und Bewahrung des gesellscha… Mehr anzeigen

    Um die Flüchtlingssituation zu meistern hat Hessen den „Hessischen Aktionsplan zur Integration von Flüchtlingen und Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ aufgelegt. Mit ihm wird den Flüchtlingen mit Bleibeperspektive eine Zukunft in Hessen ermöglicht, Teil dieser Gesellschaft und Bürger Hessens zu werden. Der Aktionsplan stärkt die Kommunen, sorgt für Sicherheit und Schutz der Bürger und Flüchtlinge und unterstützt die ehrenamtlichen Helfer. Für Menschen, die kein Bleiberecht in Deutschland haben, ist eine schnelle Rückführung in ihre Heimatländer unabdingbar.

    17.11.2015
  • Tafel mit der Aufschrift Ehrenamt
    Gelebte Solidarität und Humanität

    Internationaler Tag des Ehrenamts

    Staatsminister Axel Wintermeyer, bedankt sich am Internationalen Tag des Ehrenamtes rund zwei Millionen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen… Mehr anzeigen

    Staatsminister Axel Wintermeyer, bedankt sich am Internationalen Tag des Ehrenamtes rund zwei Millionen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Hessen für ihren Einsatz. Insbesondere vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Flüchtlingssituation werde die Bedeutung des Ehrenamtes für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die gemeinsame Gestaltung der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen, betonte Axel Wintermeyer, der auch Flüchtlingskoordinator der Landesregierung ist. Bereits bei der Aufnahme von Flüchtlingen in den Notunterkünften und den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes werde deutlich, dass die Aufgaben vor Ort ohne das ehrenamtliche Engagement nicht in diesem Ausmaß zu schultern wären.

    03.12.2015
  • Basketball
    Integration

    Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“

    Die Hessische Landesregierung startet zum Jahresbeginn 2016 ein Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“. Zunächst zwei Millionen Euro stehen… Mehr anzeigen

    Die Hessische Landesregierung startet zum Jahresbeginn 2016 ein Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“. Zunächst zwei Millionen Euro stehen zur Verfügung, um landesweit Sportangebote für Schutzsuchende zu fördern sowie sogenannte „Sport-Coaches“ einzusetzen. Sie werden als Ansprechpartner die guten Ideen vor Ort koordinieren und gleichzeitig die Interessen der Flüchtlinge vertreten.

    07.12.2015
  • „People like me“
    Landesstiftung

    Aktion „People like me”

    Hessen hilft dabei, den Unterstützungsbedarf für Flüchtlinge und die Hilfsangebote engagierter Bürgerinnen und Bürger zusammenzubringen. Daz… Mehr anzeigen

    Hessen hilft dabei, den Unterstützungsbedarf für Flüchtlinge und die Hilfsangebote engagierter Bürgerinnen und Bürger zusammenzubringen. Dazu hat die Landesstiftung "Miteinander in Hessen" die vom Hessischen Rundfunk initiierte Plattform übernommen. Freiwillige können gezielt danach suchen, wie sie helfen können – in ihrer Region oder hessenweit. Am Ende kommt so die Hilfe dort an, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Die Plattform trägt damit zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und des Miteinander in Hessen bei.

    2015
  • Volker Bouffier
    Flüchtlinge zu Mitbürgern machen

    Asylkonvent: Erste Ergebnisse werden beraten

    Seit rund sieben Wochen arbeitet der Hessische Asylkonvent an Lösungen zur Flüchtlingsfrage. Nach dem Auftakttreffen Mitte Oktober kommen di… Mehr anzeigen

    Seit rund sieben Wochen arbeitet der Hessische Asylkonvent an Lösungen zur Flüchtlingsfrage. Nach dem Auftakttreffen Mitte Oktober kommen die Akteure nun erneut zusammen, um die ersten Ergebnisse aus den verschiedenen Facharbeitskreisen wie Integration, Sicherheit und Wirtschaft zu beraten. „Wir packen diese historische Aufgabe beherzt an, denn nur so können und werden wir diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung gemeinsam meistern. Der jüngst beschlossene, umfangreiche Aktionsplan der Hessischen Landesregierung, aber auch die Entscheidungen auf europäischer wie auch auf Bundesebene geben dazu wichtige Lösungsansätze und konkrete Hilfen“, so Ministerpräsident Bouffier.

    19.12.2015
  • Kultusminister Lorz informiert sich über die Intensivsprachförderung an den Gewerblichen Schulen des Lahn-Dill-Kreises in Dillenburg
    SPRACHFÖRDERUNG

    Erfolgreicher Start des InteA-Programms

    Kultusminister Lorz besucht die Gewerblichen Schulen des Lahn-Dill-Kreises in Dillenburg. Rund fünf Monate nach dem Start des InteA-Programm… Mehr anzeigen

    Kultusminister Lorz besucht die Gewerblichen Schulen des Lahn-Dill-Kreises in Dillenburg. Rund fünf Monate nach dem Start des InteA-Programms (Integration und Abschluss) zum Schuljahr 2016/2017 informiert er sich über den aktuellen Stand der Beschulung der 16- bis 18-jährigen Flüchtlinge und Zuwanderer an der Berufsschule und zieht dabei ein erstes überaus positives Fazit: „Ich bin wirklich begeistert, mit welchen Engagement hier alle Beteiligten sich der großen vor uns liegenden Aufgabe widmen, den vielen Flüchtlingen und Zuwanderern die deutsche Sprache zu vermitteln und sie somit in unsere Gesellschaft bestmöglich zu integrieren.“

    22.01.2016
  • Maßnahmenpaket beschlossen
    Asylkonvent

    Schneller berufliche Perspektiven schaffen

    In Hessen sollen Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Dies ist das Ziel der Hessischen Initiative „Gemeinsam aktiv für… Mehr anzeigen

    In Hessen sollen Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Dies ist das Ziel der Hessischen Initiative „Gemeinsam aktiv für die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt – Perspektiven für Menschen, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Hessen“.

    17.02.2016
  • Statement zum dritten Treffens des Hessischen Asylkonvents
    Statement

    Drittes Treffen des Hessischen Asylkonvents

    Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und sein Stellvertreter, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, zur dritten Sitzung des Asylkon… Mehr anzeigen

    Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und sein Stellvertreter, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, zur dritten Sitzung des Asylkonvents in Wiesbaden.

    17.02.2016
  • Außenansicht eines Wohngebäudes
    Kommunale Förderung

    230 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum

    Im Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) stehen den Kommunen u.a. Fördermittel für den Bau neuer Wohnungen oder die Modernisierung von Mietwohn… Mehr anzeigen

    Im Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) stehen den Kommunen u.a. Fördermittel für den Bau neuer Wohnungen oder die Modernisierung von Mietwohnungen bereit. In den nach dem KIP geförderten Wohnungen sind auch Flüchtlinge bereits vor Abschluss des Anerkennungsverfahrens wohnberechtigt. „Das Programm ermöglicht es, Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge durch den Umbau eines zuvor nicht als Wohnraum genutzten Gebäudes zu schaffen. Wenn beispielsweise ein altes Hotel umgebaut wird. Voraussetzung ist, dass es auch dauerhaft als Wohnraum nutzbar bleibt“, so Bauministerin Priska Hinz.

    19.02.2016
  • Ein hessisches Dorf
    Modellvorhaben

    Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum

    Hessen ist ein attraktives Zuzugsland, die Bevölkerung wächst. Aber weil sich die Menschen ganz unterschiedlich verteilen und oftmals in die… Mehr anzeigen

    Hessen ist ein attraktives Zuzugsland, die Bevölkerung wächst. Aber weil sich die Menschen ganz unterschiedlich verteilen und oftmals in die Ballungszentren streben, haben viele ländliche Regionen mit einem Rückgang der Einwohnerzahlen zu kämpfen. Flüchtlinge mit dauerhaftem Bleiberecht können durchaus einen Beitrag leisten, um die daraus resultierenden Probleme, wie leerstehenden Wohnraum, die Schließung von Schulen oder die Verschlechterung des öffentlichen Personennahverkehrs, abzumildern. Deshalb hat das Land ein Modellvorhaben zur „Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum“ gestartet. Im Mittelpunkt der mit insgesamt 300.000 Euro dotierten Initiative steht die Förderung kleiner, ländlicher Kommunen, die in Zuwanderung eine Chance sehen, den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen.

    24.02.2016
  • Flüchtlingskind
    Kommen unterstützen

    Flüchtlings-pauschalen werden erhöht

    Um die Gemeinden und Kreise bei der Bewältigung der Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufnahme, Unterbringung und Versorgung der zu uns komme… Mehr anzeigen

    Um die Gemeinden und Kreise bei der Bewältigung der Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufnahme, Unterbringung und Versorgung der zu uns kommenden Menschen zu unterstützen, wurde das Landesaufnahmegesetz geändert. Die Pauschale wird erhöht und differenziert in drei Stufen nach Ballungsräumen und ländlichen Gebieten. Sie wird in allen Stufen um rund 45 Prozent angehoben. Das bedeutet, dass die Städte Darmstadt, Offenbach, Frankfurt und Wiesbaden rückwirkend ab Januar 2016 für jeden Flüchtling eine Pauschale von 1.050 Euro, Kassel und Kommunen im Regierungsbezirk Darmstadt 940 Euro und Kommunen in den Regierungsbezirken Gießen und Kassel 865 Euro erhalten.

    10.03.2016
  • Malereien an einer Schule
    Förderinitiative für Jugendliche

    Bewerbung um START-Stipendien möglich

    START schreibt rund 200 Stipendienplätze für Schülerinnen und Schüler aus, die seit Kurzem in Deutschland leben (bis zu 5 Jahre). Das START-… Mehr anzeigen

    START schreibt rund 200 Stipendienplätze für Schülerinnen und Schüler aus, die seit Kurzem in Deutschland leben (bis zu 5 Jahre). Das START-Schülerstipendienprogramm ist die größte deutsche Förderinitiative für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ziel ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für die schulische und berufliche Laufbahn sowie für eine aktive Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland. START richtet sich an motivierte Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und bietet ein zweijähriges Stipendienprogramm auf dem Weg zu einem qualifizierten Schulabschluss.

    15.03.2016
  • Titelblatt des Comics "Fit für den Rechtsstaat"
    PROGRAMMSTART

    „Fit für den Rechtsstaat – Fit für Hessen!“

    Mehr als 300 Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger an über 70 Standorten in Hessen beteiligen sich als ehrenamtliche Dozentin oder Dozent… Mehr anzeigen

    Mehr als 300 Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger an über 70 Standorten in Hessen beteiligen sich als ehrenamtliche Dozentin oder Dozent, um Flüchtlingen bei der Integration in unseren Rechtsstaat und unser Wertesystem zu unterstützen. Dazu bieten sie im Rahmen des Programms „Fit für den Rechtsstaat – Fit für Hessen“ Flüchtlingen in Hessen werte- und rechtskundlichen Unterricht an. „Es gibt zahlreiche ehrenamtliche Initiativen und staatliche Programme, die in diesem Bereich tätig sind. Dieses Engagement wollen wir unterstützen. Wir wollen dazu beitragen, dass wir eine der größten Herausforderungen nach der Wiedervereinigung meistern“, betont Justizministerin Kühne-Hörmann.

    16.03.2016
  • Auszubildende im Betrieb
    Programm für junge Flüchtlinge

    Weg zum Berufsabschluss wird erleichtert

    Mit einem Gemeinschaftsprojekt erleichtert Hessen jungen Flüchtlingen und Zuwanderern den Weg zum Berufsabschluss: „Als bisher einziges Land… Mehr anzeigen

    Mit einem Gemeinschaftsprojekt erleichtert Hessen jungen Flüchtlingen und Zuwanderern den Weg zum Berufsabschluss: „Als bisher einziges Land baut Hessen eine nahtlose Förderkette von der Berufsorientierung bis zum Ausbildungsabschluss auf. In jeder Phase erhalten die Teilnehmer berufsbezogene Sprachförderung“, erläutert Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Arbeit und Ausbildung sind wichtige Voraussetzungen für die Integration. Ich freue mich außerordentlich, dass bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe alle an einem Strang ziehen.“

    21.03.2016
  • Studierende im Hörsaal
    „HessenFonds“

    Hochqualifizierte Flüchtlinge erhalten Stipendien

    Mit dem Start des neuen Stipendienprogramms „HessenFonds“ unterstützt die Landesregierung hochqualifizierte Flüchtlinge, die ihr Heimatland… Mehr anzeigen

    Mit dem Start des neuen Stipendienprogramms „HessenFonds“ unterstützt die Landesregierung hochqualifizierte Flüchtlinge, die ihr Heimatland verlassen mussten und in Hessen einen Hochschulplatz gefunden haben.

    28.03.2016
  • Bildung
    SPRACHERWERB

    Landesprogramm „MitSprache – Deutsch4U“ gestartet

    Aufgrund der Bedeutung eines frühzeitigen Spracherwerbs für eine gelingende Integration stellt die Hessische Landesregierung mit dem neuen P… Mehr anzeigen

    Aufgrund der Bedeutung eines frühzeitigen Spracherwerbs für eine gelingende Integration stellt die Hessische Landesregierung mit dem neuen Programm „MitSprache – Deutsch4U“ 1,5 Millionen Euro für das Jahr 2016 zur Förderung niedrigschwelliger Sprachkurse in Hessen zur Verfügung.

    31.03.2016
  • Der Flüchtlingskoordinator der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, bei der Eröffnung des ersten Fachforums „Aktiv vor Ort: Engagiert für Flüchtlinge“.
    Engagiert für Flüchtlinge

    Vernetzung der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

    Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und politische Flüchtlingskoordinator der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer eröffnet da… Mehr anzeigen

    Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und politische Flüchtlingskoordinator der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer eröffnet das erste Fachforum „Aktiv vor Ort: Engagiert für Flüchtlinge“. Die Idee für das Fachforum entstand durch die Arbeit des Hessischen Asylkonvents. Die hessischen Städte, Gemeinden und Landkreise können die Herausforderungen nur mit Unterstützung und unter Einbindung der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer bewältigen.

    12.04.2016
  • Der Baulöwe
    Kommunale Förderung

    25 Mio. Euro mehr für Kommunen mit Erstaufnahme

    Hessen packt’s an: Das Motto des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) gilt besonders für Kommunen, die Standorte für die Erstaufnahme von Flü… Mehr anzeigen

    Hessen packt’s an: Das Motto des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) gilt besonders für Kommunen, die Standorte für die Erstaufnahme von Flüchtlingen sind. Sie stehen vor besonderen Herausforderungen und haben einen höheren Investitionsbedarf, auch wenn das Land für die Erstaufnahme aufkommt. Deshalb kommt ihnen im Rahmen des KIP ein Sonderkontingent in Höhe von 25 Millionen Euro zugute.

    15.04.2016
  • Neues Standortkonzept vorgestellt
    Unterbringung von Flüchtlingen

    Neues Standortkonzept vorgestellt

    Nach einer detaillierten Analyse der hessenweiten Erstaufnahmeeinrichtungen in Hessen und deren Standorte reduziert die Landesregierung die… Mehr anzeigen

    Nach einer detaillierten Analyse der hessenweiten Erstaufnahmeeinrichtungen in Hessen und deren Standorte reduziert die Landesregierung die Einrichtungen auf 19 aktive Standorte mit rund 20.000 Plätzen reduziert. Parallel dazu werden 20 Standorte als passive Reserve mit rund 15.000 Plätzen beibehalten. 23 Standorte zur Erstaufnahme von Flüchtlingen werden ganz geschlossen.

    20.04.2016
  • ÖPNV
    ÖPNV

    Flüchtlingsticket startet

    Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Hessen erhalten beginnend ab Mai ein so genanntes Flüchtlingsticket. Mit dem Ticket… Mehr anzeigen

    Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Hessen erhalten beginnend ab Mai ein so genanntes Flüchtlingsticket. Mit dem Ticket können sie Busse und Bahnen innerhalb des Kreisgebietes der jeweiligen Erstaufnahmeeinrichtung nutzen. Das Taschengeld der Flüchtlinge wird um die Kosten Tickets reduziert. „Das Ticket gilt für alle Flüchtlinge in den Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen. Wir ermöglichen es ihnen damit, sich ab dem ersten Tag mit dem ÖPNV fortzubewegen“, so Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

    22.04.2016
  • Beratungsangebot des Landes erreicht mehr als 4.000 Flüchtlinge
    Prävention

    Polizisten beraten mehr als 4.000 Flüchtlinge

    Seit Dezember 2015 wurden insgesamt 13 Erstaufnahmeeinrichtungen von Polizisten besucht, die in afghanischer bzw. persischer und arabischer… Mehr anzeigen

    Seit Dezember 2015 wurden insgesamt 13 Erstaufnahmeeinrichtungen von Polizisten besucht, die in afghanischer bzw. persischer und arabischer Sprache Flüchtlinge gegen mögliche Anwerbeversuche von Islamisten sensibilisieren und zugleich die Schutzsuchenden über ihre Rechte aber auch Pflichten in der Bundesrepublik aufklären. Außerdem nehmen Mitarbeiter des Violence Prevention Networks sowie Migrationsbeauftragte der Polizei und Partner aus dem Bereich der politischen Bildung an den Veranstaltungen teil.

    27.04.2016
  • Flüchtlinge am Frankfurter Hauptbahnhof
    Übersicht

    Zahlen und Fakten

    Im vergangenen Jahr haben die Fluchtbewegungen dramatisch zugenommen. Mehr als eine Million Flüchtlinge kamen 2015 nach Deutschland, 80.000… Mehr anzeigen

    Im vergangenen Jahr haben die Fluchtbewegungen dramatisch zugenommen. Mehr als eine Million Flüchtlinge kamen 2015 nach Deutschland, 80.000 Menschen davon nach Hessen – eine große Herausforderung für das Land und die Kommunen, die es im Interesse der Humanität zu meistern gilt. Die folgenden Seiten geben einen aktuellen Überblick zu den Zahlen & Fakten in Hessen.

    Aktuelles
  • Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (Mitte) bei der Vorstellung des Pilotprojektes am VG Gießen
    PILOTPROJEKT

    Elektronische Akte in Asylsachen beschleunigt Kommunikation

    „Wir haben bereits im letzten Jahr die Voraussetzungen für 32 Stellen für die Verwaltungsgerichtsbarkeit geschaffen und werden damit landesw… Mehr anzeigen

    „Wir haben bereits im letzten Jahr die Voraussetzungen für 32 Stellen für die Verwaltungsgerichtsbarkeit geschaffen und werden damit landesweit vier neue Kammern bei den Verwaltungsgerichten einrichten. Eine davon auch beim Verwaltungsgericht in Gießen. Das Ziel, die Verfahren möglichst schnell zu bearbeiten, wollen wir aber auch durch eine schnellere Kommunikation zwischen den staatlichen Einrichtungen erreichen. Gemeinsam mit dem BAMF haben wir uns daher der Aufgabe angenommen die Asylverfahren zu beschleunigen. Hessen profitiert dabei von seiner langen Führungsrolle im Bereich des eJustice“, erklärte Eva Kühne-Hörmann.

    11.05.2016
  • BAMF-Chef besucht neues Ankunftszentrum
    Gießen

    BAMF-Chef besucht neues Ankunftszentrum

    Innerhalb von zwölf Wochen hat das Land Hessen gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein Ankunftszentrum in Gieße… Mehr anzeigen

    Innerhalb von zwölf Wochen hat das Land Hessen gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein Ankunftszentrum in Gießen aufgebaut. Dies bündelt die Prozesse und beschleunigt die Aufnahme von Geflüchteten und die Entscheidung über deren Asylanträge. "Die Erweiterung der bereits gut funktionierenden Prozesse um den Teil des Bundesamtes wird die Erstaufnahme hier in Gießen professionalisiert. Mit dem neuen Ankunftszentrum sind nun alle Maßnahmen gebündelt und die Erstaufnahme wird schneller und unmittelbarer", so der Sozialminister Grüttner beim Besuchs des Leiters des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Frank-J. Weise, in der der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) in Gießen.

    17.05.2016
  • Axel Wintermeyer
    Förderprogramm

    Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

    Die Landesregierung unterstützt die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in den Landkreisen und Kommunen mit einem eigenen Förderprogramm. „Die Ar… Mehr anzeigen

    Die Landesregierung unterstützt die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in den Landkreisen und Kommunen mit einem eigenen Förderprogramm. „Die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer vor Ort ist ein wesentlicher Baustein für eine gelingende Integration der bei uns bleibenden Flüchtlinge. Für Maßnahmen zum Auf- und Ausbau der Initiativen für Flüchtlingshilfe stellt das Land allen Landkreisen und kreisfreien Städten in diesem Jahr jeweils bis zu 20.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung und leistet so Hilfe für die Helferinnen und Helfer vor Ort“, so Staatsminister Wintermeyer.

    20.05.2016
  • Lucia Puttrich
    MIGRATION

    Bekämpfung der Fluchtursachen

    Europaministerin Puttrich sieht im Ausbau strategischer Partnerschaften eine wichtige Säule zur Lösung der Flüchtlingskrise. „Wir können die… Mehr anzeigen

    Europaministerin Puttrich sieht im Ausbau strategischer Partnerschaften eine wichtige Säule zur Lösung der Flüchtlingskrise. „Wir können die Flüchtlingskrise nur dauerhaft bewältigen, wenn wir auch außerhalb Europas ansetzen. Es ist richtig, dass die Europäische Kommission eine Strategie für die außenpolitische Dimension der Europäischen Migrationsagenda erarbeitet. Wir müssen mit den Drittstaaten gemeinsam Möglichkeiten entwickeln, die bei den Ursachen der irregulären Migration ansetzen und auf den Schutz von Menschen in Not sowie die Bekämpfung von Schlepperaktivitäten und Menschenhandel abzielen. Natürlich ändert das nichts daran, dass Europa auch weiterhin Asyl gewährt und seinen humanitären Verpflichtungen nachkommt“, sagte Puttrich mit Blick auf den Mitteilungsvorschlag der Kommission über Partnerschaften mit Drittstaaten zur Bewältigung von Migrationsströmen.

    09.06.2016
  • Logo Projekt WIR
    Positive Zwischenbilanz

    Landesprogramm WIR unterstützt erfolgreich Integration vor Ort

    In den vergangenen zwei Jahren wurden aus dem Landesprogramm WIR mit über 382 Zuwendungsbescheiden zahlreiche Integrationsmaßnahmen in ganz… Mehr anzeigen

    In den vergangenen zwei Jahren wurden aus dem Landesprogramm WIR mit über 382 Zuwendungsbescheiden zahlreiche Integrationsmaßnahmen in ganz Hessen gefördert. „Der Ansatz des Hessischen Landesprogramms WIR, strategische Integrationspolitik vor Ort zu stärken und gleichzeitig die Arbeit der Träger und Kommunen zu unterstützen, ist erfolgreich“, betont der Hessische Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Jo Dreiseitel.

    16.06.2016
  • Weltflüchtlingstag
    Weltflüchtlingstag

    Ausstellung „Heimat, Flucht und Hoffnung“ eröffnet

    Hessens Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner eröffnet Ausstellung in der Flüchtlingsunterkunft Wiesbaden American Arms „He… Mehr anzeigen

    Hessens Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner eröffnet Ausstellung in der Flüchtlingsunterkunft Wiesbaden American Arms „Heimat, Flucht und Hoffnung“.

    20.06.2016