Einsatz für den Schutz der Tiere | Informationsportal Hessen
Umwelt, Energie & Klimaschutz

Einsatz für den Schutz der Tiere

Zwei Millionen Euro für Tierschutz-Professuren

Hessen misst der artgerechten Nutztierhaltung und einem verantwortungsbewussten Tierschutz einen hohen Stellenwert zu. So dürfen männliche Eintagsküken nicht mehr routinemäßig getötet werden, sobald eine technische Alternative im Großbetrieb einsetzbar ist. Freilaufende Katzen müssen kastriert werden.

Um das Leid von Versuchstieren zu vermindern, hat Hessen im März 2014 zwei Tierschutz-Professuren ausgeschrieben. Die Wahl fiel auf die Goethe-Universität in Frankfurt und die Justus-Liebig-Universität in Gießen. Hessen stellt rund zwei Millionen Euro über fünf Jahre zur Förderung der Professuren bereit.

Runder Tisch Tierwohl

Neue Wege durch den „Runden Tisch Tierwohl“

Mit der Einrichtung „Runder Tisch Tierwohl in der Landwirtschaft“ und der Gründung der „Stiftung Hessischer Tierschutz“ wurde ein neuer Weg in Hessen beschritten. Experten aus landwirtschaftlichen Verbänden, Tierschutzorganisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung beschäftigen sich hier mit Fragen der artgerechten Tierhaltung und Gesundheit. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Kuh

Weitere Initiativen

Hessen hat sich im Bundesrat erfolgreich für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus eingesetzt. Nun ist der Bund aufgefordert, eine entsprechende Verordnung zu erlassen.

Der Bund ist auch dazu aufgefordert, die ganzjährige Anbindehaltung von Rindern zu verbieten. Viele Tiere sind davon betroffen. Für eine tiergerechte Haltung ist es jedoch erforderlich, den Tieren genügend Auslauf und Bewegungsraum zu bieten.

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