Antidiskriminierung & Akzeptanz | Informationsportal Hessen
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Antidiskriminierung & Akzeptanz

73 Landesprojekte für Akzeptanz & Vielfalt

Antidiskriminierung als Aufgabe politisch verankert

Die Landesregierung hat für die 19. Wahlperiode des Hessischen Landtags verschiedene Maßnahmen im Bereich der Antidiskriminierung beschlossen. Der Beitritt zur Koalition gegen Diskriminierung am 31. März 2014 war ein erster Schritt, mit dem die Hessische Landesregierung das Thema Diskriminierung in den Fokus ihrer Arbeit gerückt und Antidiskriminierung als Querschnittsaufgabe politisch verankert hat.

Auch wurde der damalige Staatssekretär Jo Dreiseitel, auf den im Oktober 2017 Kai Klose gefolgt ist, als Bevollmächtigter der Landesregierung für Integration und Antidiskriminierung benannt.

Kai Klose
Staatssekretär Kai Klose

„Aktionsplan Akzeptanz & Vielfalt“

Seit Anfang des Jahres 2015 hat die Hessische Landesregierung zusammen mit den Selbstvertretungsorganisationen der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen (LSBTIQ) einen „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ erarbeitet. Der Aktionsplan wurde im Juli 2017 veröffentlicht und der Prozess der Umsetzung der Maßnahmen gestartet. Auch im Hinblick auf die vielfältigen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten werden Landesregierung und -verwaltung die in der Charta der Vielfalt eingegangenen Verpflichtungen Schritt für Schritt konsequent umsetzen. Bislang wurden 73 Landesprojekte für Akzeptanz und Vielfalt im Umfang von 520.000 Euro durchgeführt.

Anknüpfend daran wurden die Schicksale der Opfer des ehemaligen § 175 StGB (Unzucht zwischen Männern) juristisch aufgearbeitet. Die Ergebnisse der Aufarbeitung werden mit einer Ausstellung Ende 2017 im Hessischen Landtag vorgestellt. Der zugehörige Bericht wird 2018 veröffentlicht.

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