Trauer um Dr. Herbert Günther

11.08.2013Hessische Staatskanzlei

„Hessen hat einen großen Demokraten verloren“

Hessen trauert um Dr. Herbert Günther. Der frühere Justiz- und Innenminister ist in der Nacht zum Sonntag im Alter von 84 Jahren in Wiesbaden verstorben. „Hessen trauert um einen großen Demokraten, der in verschiedenen Kabinetten Schlüsselpositionen inne hatte“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier. Er und sein Stellvertreter, Justizminister Jörg-Uwe Hahn, bezeichneten Herbert Günther als eine außergewöhnliche Persönlichkeit, der das Land Hessen viel zu verdanken hat. Bouffier und Hahn sprachen den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus.

Ministerpräsident Volker Bouffier und Justizminister Jörg-Uwe Hahn beschrieben Dr. Herbert Günther als einen Sozialdemokraten alter Schule, der aufgrund seines freundlichen, ehrlichen menschlichen Stils auch von seinen politischen Gegnern hoch geschätzt wurde. „Mit Herbert Günter hat Hessen einen großen Demokraten verloren. Er zeichnete sich aus durch hohe Sachkunde, Überzeugungskraft, Führungsstärke und Gespür für die Menschen. Wir alle verdanken ihm viel. Dr. Herbert Günther hat sich um das Land Hessen und seine Bürger verdient gemacht.“

Justizminister Jörg-Uwe Hahn betonte: „Herbert Günther war 13 Jahre lang Justizminister. Er hat den Reso-Fonds gegründet, eine Stiftung, die Straffälligen bei ihrer Entschuldung hilft und ihnen so den Weg zurück in ein normales Leben ermöglicht. Der Reso-Fonds wurde zur Erfolgsgeschichte.“ Jörg-Uwe Hahn verwies zudem auf die von Prof. Dr. Rudolf Egg geleitete Kriminologische Zentralstelle (KrimZ), eine Gemeinschaftsinstitution von Bund und Ländern, die Herbert Günter nach Wiesbaden geholt hatte. Herbert Günther habe die Gerichte modernisiert und für eine innovative Kriminalpolitik gestanden.

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