Bauen und Wohnen

Selbstgenutztes Wohneigentum: Land fördert barrierefreien Umbau

Mit drei Millionen Euro pro Jahr unterstützt das Land Hessen die Beseitigung baulicher Hindernisse im selbstgenutzten Wohneigentum.

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Bauhelm
© Gina Sanders/Fotolia

Dies teilte Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir am Dienstag in Wiesbaden mit. „Damit können insbesondere ältere oder behinderte Menschen länger in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben“, erklärte Al-Wazir.

Barrierefreiheit in alten Häusern

Die wenigsten älteren Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sind barrierefrei. Stufen und Schwellen auf dem Weg zur Wohnung, vor dem Haus und in den Innenräumen selbst erschweren ein selbständiges Leben oder machen es sogar unmöglich.

Förderung des Umbaus

Mehr Barrierefreiheit in Wohngebäuden und im näheren Umfeld ist Ziel dieses Programms. Gefördert wird beispielsweise der Bau von Rampen, die Beseitigung von Schwellen, der Einbau von Treppenliften und Fahrstühlen sowie der behindertengerechte Umbau von Bad oder Küche. Gefördert wird mit einem Zuschuss, der bis zu 50 Prozent der Kosten betragen kann, der maximale Zuschuss je Wohneinheit beträgt 12.500 Euro.

In Vertrauter Umgebung wohnen trotz Handicaps

"Besonders Menschen mit Behinderungen wird hierdurch die Möglichkeit gegeben, trotz ihres Handicaps in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilhaben zu können“, so der Minister. 

Zuständig für Beratung und Antragsannahme sind die Wohnungsbauförderstellen beim Magistrat der jeweiligen Stadt oder beim Kreisausschuss des Landkreises.
 

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