Besuch Omicron NanoScience

Rentsch: Der Weltmarktführer für Nano-Analytik macht Unsichtbares sichtbar

Bei seinem heutigen Unternehmensbesuch der Omicron NanoScience in Taunusstein hat sich Wirtschaftsminister Florian Rentsch deshalb ein Bild davon gemacht, wie wichtig dieses hessische Unternehmen für die weltweite Spitzenforschung ist. Die in einem Ultrahochvakuum arbeitenden Analysegeräte von Omicron erlauben es, Strukturen und Prozesse auf atomarer Ebene unter vollständigem Ausschluss von störenden Einflüssen, beispielsweise durch die Umgebungsluft, zu untersuchen: High Tech aus Taunusstein schafft damit die Grundlage für die Entwicklung völlig neuer Materialien und Produkte. Omicron ist mit einer Firmengeschichte von fast 30 Jahren eines der ältesten Nanotechnologieunternehmen überhaupt und zum Weltmarktführer der Nano-Analytik geworden.

Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens und seiner Geräte: „Dieses Unternehmen belegt, dass wir im weltweiten Wettbewerb auf dem Gebiet der Nanotechnologie ganz vorne dabei sind. Das ist von entscheidender Bedeutung für den Industriestandort Hessen, da die Nanotechnologie Lösungen für viele gesellschaftliche Herausforderungen bietet. Ob Energiewende, die Entwicklung neuer Medikamente oder die Reinhaltung von Luft und Wasser, die Nanotechnologie ermöglicht auf den verschiedensten Gebieten bahnbrechende Entwicklungen und neue Produkte. Wir in Hessen haben als eines der ersten Bundesländer die Chancen dieser Schlüsseltechnologie erkannt und bereits ganz früh gezielt Unternehmen auf dem Gebiet der Nanotechnologie unterstützt“, so Rentsch. Denn Produkte „Made in Hessen“ müssten nicht billiger sein als die der Konkurrenz, solange sie besser seien. Mit einer führenden Rolle in der Nanotechnologie könne man genau diesen Qualitätsvorsprung sichern und sogar ausbauen. Omicron zeige dies eindrucksvoll.

Geschäftsführer Dr. Ferdinand Bartels machte deutlich, dass man mit den in Taunusstein hergestellten Rastertunnelmikroskopen quasi die „Augen in die Nanotechnik“ herstelle – also Geräte, mit denen man die winzigen Nanostrukturen überhaupt untersuchen kann und, dass man für diese Systeme und insgesamt für die Produktpalette sehr gute Zukunftsperspektiven sehe.

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