Woche der Wissenschaft

Priska Hinz besucht den Forschungsschwerpunkt RESPONSE an der TU Darmstadt

Ressourcenschonender Einsatz von Seltenen Erden hilft beim Umweltschutz

Priska Hinz konnte auch selbst durchs Mikroskop schauen
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Priska Hinz konnte auch selbst durchs Mikroskop schauen
© HMUKLV

„Bisher sind Seltene Erden für die technische Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien unverzichtbar. Allerdings fordert der Abbau dieser Metalle einen hohen Preis für die Umwelt. Darum sollten wir dringend nach Wegen suchen, den Einsatz dieser Elemente zu begrenzen oder, noch besser, ganz zu ersetzen. Genau diesen beiden Punkten widmet sich dieses Forschungsprojektes und ich kann diesen Forschungsansatz nur befürworten“, erklärte Hessens Umweltministerin Priska Hinz bei ihrem Besuch an der TU Darmstadt im Rahmen der Woche der Wissenschaft.

Etablierung eines interdisziplinären Forschungsschwerpunktes

Das Forschungsförderprogramm LOEWE unterstützt den LOEWE-Schwerpunkt RESPONSE an der Technischen Universität Darmstadt, dies steht für „Ressourcenschonende Permanentmagnete durch optimierte Nutzung Seltener Erden“. Ziel ist die Etablierung eines interdisziplinären Forschungsschwerpunktes zur Entwicklung neuartiger, ressourceneffizienter Hochleistungspermanentmagnete. Diese kommen unter anderem in Windkraftanlagen und Elektromotoren zum Einsatz und sind damit für eine gelungene Energiewende von zentraler Bedeutung. Es wird erforscht, inwieweit der Einsatz von seltenen Erden in Hochleistungspermanentmagneten reduziert werden kann oder ob sogar ein völliger Verzicht auf Seltene Erden möglich ist. Mit diesem Forschungsprojekt beschäftigen sich mehrere Fachbereiche und Institute der TU Darmstadt und kooperieren eng mit der Fraunhofer Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS, sowie mit dem Fraunhofer Institut für Silikatforschung ISC. „Die Hochschulen sind die Herzkammern unseres Wissenschaftssystems. Hier entstehen Innovationen und Forschung, die einerseits unseren wirtschaftlichen Wohlstand sichern, andererseits aber auch zur Ressourcenschonung, und damit zum Umweltschutz, beitragen“, machte die Ministerin deutlich.

Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft

Der LOEWE-Schwerpunkt RESPONSE wird über drei Jahre, vom 1.1.2014 bis 31.12.2016, gefördert und erhält für diesen Zeitraum LOEWE-Projektmittel von insgesamt rund 4,4 Millionen Euro. Mit diesem Forschungsprojekt soll die international anerkannte Expertise und Exzellenz im Bereich magnetischer Werkstoffe gebündelt und strategisch auf die nachhaltige Ressourcennutzung ausgerichtet werden. „Die Landesregierung weiß, dass Wissenschaft und Forschung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft entscheidend sind. Vom Aufbau eines international sichtbaren Clusters zum Thema Permanentmagnete am Standort Darmstadt können sowohl Wissenschaft, als auch Industrie profitieren“, so Priska Hinz abschließend.

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