Neues Leben an historischem Ort

Pachtvertrag für Schloss Spangenberg unterzeichnet

26.01.2015Hessisches Ministerium der Finanzen

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Schloss Spangenberg
© Ingmar Runge / CC BY 3.0 über Wikimedia Commons

„Das wird ein Gewinn für Nordhessen, wenn ab Frühjahr 2016 Hotel und Gastronomie dazu einladen, dieses sehenswerte Schloss, aber auch seine wunderschöne Umgebung zu entdecken“, freute sich Hessens Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland am Montag im Schloss Spangenberg im Schwalm-Eder-Kreis. Dort unterzeichnete das Hessische Immobilienmanagement den Vertrag mit dem künftigen Pächterehepaar, das neues Leben in die Schlossmauern bringen will. Nach Abschluss der erforderlichen Umbauarbeiten, für die das Land Hessen 2 Millionen Euro zur Verfügung stellt, kann die Neueröffnung im Frühjahr 2016 erfolgen. Dann soll es im Spangenberger Schloss wieder einen vollständigen Hotel- und Gaststättenbetrieb geben.

Zu den Pächtern

Bei den Pächtern handelt sich um Silvana und Arno Gattschau aus der Nähe von Neuwied in Rheinland-Pfalz, die für die Bewirtschaftung von Schloss Spangenberg eine Betriebs-GmbH gründen werden. Beide verfügen über langjährige Erfahrungen im Hotel- und Gastronomiebereich, insbesondere in historischen Gebäuden und haben im Rahmen des öffentlichen Ausschreibungsverfahrens das erfolgversprechendste Konzept vorgelegt. Herr Gattschau ist derzeit Geschäftsführer der Schloss Engers GmbH, Frau Gattschau leitet die Gastronomie im Hambacher Schloss.

Die Vertragsunterzeichnung fand im Trauzimmer des Spangenberger Schlosses statt. „Welchen passenderen Ort könnte es geben? Es ist bemerkenswert und sehr erfreulich, dass Sie, Frau und Herr Gattschau, sich diese Aufgabe zutrauen. Da kommt viel Arbeit auf Sie zu. Aber auch viel Unterstützung und Vertrauen unsererseits“, so die Staatssekretärin. Das Konzept und die Finanzierung des Hotel- und Gastronomiekonzeptes wurden von einem externen Fachgutachter geprüft und für wirtschaftlich tragfähig befunden.

Bauliche Ertüchtigungen

Die Pächter sind bereit, erhebliche Eigenmittel und Eigenleistung einzubringen, so dass es möglich ist, nicht nur die Gastronomie, sondern auch das Hotel wieder in vollem Umfang zu eröffnen. Mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln des Landes in Höhe von insgesamt 2 Mio. € werden insbesondere bauliche Ertüchtigungen durchgeführt, unter anderem wird ein neuer Aufzug eingebaut und der Küchenbereich komplett erneuert. Das Pächterehepaar wird in Eigenleistung die Zimmer renovieren und einen Sauna- und Wellnessbereich im ehemaligen Jagdmuseum einrichten.

Nach Vertragsunterzeichnung werden nun kurzfristig die verschiedenen Planungs- und Bauleistungen ausgeschrieben. Der Umbau wird im Laufe des Sommers beginnen, die Neueröffnung kann dann im Frühjahr 2016 erfolgen.

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