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Jagd

Ökologischer und gesünder: Bleifreie Munition im hessischen Staatswald

Regelung tritt am 1. April 2015 in Kraft

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Schattenwurf eines Hochsitzes im Wald
Schattenwurf eines Hochsitzes im Wald
© HMUKLV

„Die Verwendung von bleifreier Munition verhindert die Belastung von Böden und Wildbret“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz den Hintergrund der Entscheidung, künftig auf bleihaltige Jagdmunition zu verzichten. Die Regelung tritt mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1. April 2015 in Kraft.

Aus jagdlicher Sicht hat die Verwendung von bleifreier Munition keine Nachteile. Mehrere Langzeitstudien haben einwandfrei belegt, dass sie ihrem Zweck ohne jegliche Einschränkung nachkommt. Die neue Regelung gilt für den kompletten hessischen Staatswald. Die Bediensteten von Hessen-Forst werden ab dem 1. April 2015 nur noch bleifreie Munition anschaffen und bei der Jagdausübung auf den Staatswaldflächen verwenden. Auch Gäste, die bei Hessen-Forst an Jagden teilnehmen, müssen dann solche Munition nachweisen. Auch auf Staatswaldflächen, auf denen Hessen-Forst die Jagdausübung nicht selbst durchführt, sondern verpachtet, wird es ab dem 1. April 2015 zur Bedingung, dass sich der Pächter zur Verwendung von bleifreier Munition verpflichtet, wenn er pachten will.

Das hessische Umweltministerium setzt damit eine konkrete Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag zwischen GRÜNEN und CDU um. Darüber hinaus, so die Ministerin weiter, unterstützt das Land Hessen die Absicht der Bundesregierung, die grundsätzliche Verwendung von bleifreier Munition im Bundesjagdgesetz festzuschreiben. Die Zuständigkeit zur Einführung eines flächendeckenden Gesetzes zum Verbot bleihaltiger Munition liegt bei der Bundesregierung.

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