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Wochen der Wissenschaft

Minister Al-Wazir besucht Hochschule Geisenheim

Anlässlich der Wochen der Wissenschaft informierte sich Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir an der Hochschule Geisenheim über das Projekt FACE2FACE zur Anpassung an den Klimawandel. "Die Förderung von innovativen Forschungsprojekten ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft unseres Landes", betonte er.

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Chemieaufbau
© Fotolia/macrovector

"Die Förderung von innovativen Forschungsprojekten ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft unseres Landes.“ Das betonte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir beim Besuch der Hochschule Geisenheim, über deren Arbeit er sich im Rahmen der Wochen der Wissenschaft informierte. Während dieser Themenwochen besuchen Ministerinnen und Minister ausgewählte Projekte im Bereich Wissenschaft, Forschung und Lehre.

2017: 2,7 Milliarden Euro für Wissenschaft, Forschung und Lehre

„Wissenschaft und Forschung haben eine besondere Bedeutung für Hessen, denn sie sind ein Motor für Zukunftsfähigkeit, Fortschritt, wirtschaftliche Entwicklung und für Arbeitsplätze in unserem Land“, erklärte Al-Wazir. „Sie stehen deshalb im Fokus der politischen Arbeit der schwarz-grünen Landesregierung. Mit dem Haushalt 2017 investieren wir insgesamt 2,7 Milliarden Euro in Wissenschaft, Forschung und Lehre.“ Dank zahlreicher Initiativen und finanzieller Förderung des Landes sei Hessen gut aufgestellt, beispielsweise durch das Forschungsförderungsprogramm LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz), das aufgrund seiner Konzeption und seines Finanzvolumens bundesweit einzigartig sei. LOEWE-Forschungsprojekte tragen dazu bei, gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen, wie zum Beispiel die Erhaltung der Gesundheit und der Umwelt, zu meistern. Häufig ist außerdem ein starker Transferbezug in die Wirtschaft gegeben.

Projekt FACE2FACE: Anpassung an den Klimawandel

Die Hochschule Geisenheim hat ihren Schwerpunkt in Forschung und Lehre auf dem Wein-, Obst- und Gartenbau und der Verarbeitung der jeweiligen Erzeugnisse sowie auf der ländlichen und städtischen Entwicklung. Dabei stehen besonders auch Aspekte der Nachhaltigkeit, etwa bei Produktionsverfahren, und die Klima- und Umweltforschung im Fokus. Der Präsident der Hochschule,  Prof. Hans Reiner Schultz, stellte dem Minister bei seinem Besuch das LOEWE-Forschungsprojekt FACE2FACE vor, das sich mit den Folgen des Klimawandels, der entsprechenden Anpassung von Sonderkulturen und der Verminderung der Treibhausgas-Emissionen bis 2050 befasst.

Der Minister wies darauf hin, dass die Landesregierung sich nicht nur um die Forschung kümmere, sondern auch Wert auf eine hervorragend ausgestattete Infrastruktur für die Studierenden lege.  2017 stellt das Land Hessen den Hochschulen für ihre Grundfinanzierung 1,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 302 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020, den das Land Hessen zur Hälfte finanziert und aus dem anteilig auch Baumaßnahmen realisiert werden. „Mit dem Geld können die Hochschulen vor allem auf die gewachsene Zahl von Studienanfängern reagieren“, so Al-Wazir.

Über die Hochschule Geisenheim

Die Hochschule Geisenheim University (HGU) wurde 2013 gegründet. Sie ging aus der Forschungsanstalt Geisenheim und dem Geisenheimer Fachbereich der Hochschule RheinMain (HSRM) hervor. Als bundesweit erste „Hochschule Neuen Typs“ versteht sich die HGU als eine Institution, an der neben praxisorientierten Bachelorstudiengängen auch forschungsbasierte Masterstudiengänge und Promotionsrecht unter einem Dach existieren. Derzeit sind rund 1.480 Studierende an der Hochschule eingeschrieben. Die Studienschwerpunkte liegen auf den Fächern Weinbau und Oenologie, Getränketechnologie, Gartenbau und Landschaftsarchitektur sowie Logistik und Umweltmanagement. Das Angebot umfasst auch einen englischsprachigen und mehrere internationale Studiengänge mit Partneruniversitäten im Ausland sowie einen dualen Studiengang. 

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