Fußgänger und Radfahrer

Lenkungskreis der AG Nahmobilität tagt

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Fahrradsymbol auf Straße
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Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) rückt näher: Der Lenkungskreis des Vorhabens kam am Donnerstag im Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium zusammen, um die Ergebnisse der Expertenkreise zu diskutieren. „Fußgänger und Radfahrer sollen im Verkehrsraum keine Randexistenz mehr führen, sondern gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sein“, sagte Staatssekretär Mathias Samson. „Wir wollen die Kommunen zu entsprechenden Maßnahmen anregen und ihnen innovative Konzepte anbieten. Zwischen Nahmobilität und der Lebens- und Wohnqualität einer Kommune besteht ein enger Zusammenhang.“

Die AGNH soll die Nahmobilität in Hessen umfassend fördern, Verkehrsplaner und Entscheidungsträger für das Thema sensibilisieren, dem Erfahrungsaustausch dienen und Projekte anregen. Ihrem Lenkungskreis gehören Kommunen, Hochschulen, Verkehrsverbände und die drei regionalen Hessischen Radforen an. In den vergangenen Wochen haben Expertenkreise die Themen „Radverkehr“, „Fußverkehr“, „Integrierte Verkehrsplanung“ und „Mobilitätserziehung“ vertieft. Die AGNH soll auf einer Auftaktveranstaltung im Frühjahr offiziell gegründet werden.

Engagement für Radverkehr vernetzen

„In Hessen gibt es viel regionales Engagement für den Radverkehr. Das wollen wir vernetzen und die Erfolge sichtbar werden lassen, damit sie Schule machen“, sagte Samson. „Jeder Weg, der mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, mindert Lärm- und Schadstoffemissionen und fördert die Gesundheit.“

Samson wies auf die intensive Förderung der Radinfrastruktur hin. Im Rahmen der Sanierungsoffensive 2016-2022 werden jährlich 4 Mio. Euro investiert, um 60 neue Radwege entlang von Landesstraßen zu bauen. Zudem unterstützt das Land die Kommunen beim Ausbau der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur mit rund 8 Mio. Euro pro Jahr. Hinzu kommen die Mittel für Radwege an Bundesstraßen, die sich in diesem Jahr auf 7,5 Mio. Euro summieren.

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