Verabschiedung

Leiter des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden geht in Ruhestand

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat den Direktor des Hessischen Hauptstaatsarchivs in Wiesbaden, Prof. Dr. Klaus Eiler, nach 15-jähriger Amtszeit, mit den besten Wünschen in den Ruhestand verabschiedet.

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Sein Engagement für ein modernes, serviceorientiertes Archivwesen in Hessen und für die historische Bildungsarbeit war beispielhaft. Prof. Eiler hat während der vergangenen 15 Jahre seines Schaffens der hessischen Archivlandschaft und damit auch der hessischen Landesgeschichte wegweisende Impulse verliehen. Dafür danke ich ihm sehr. Sein Name wird insbesondere mit der Digitalisierung der hessischen Staatsarchive verbunden sein, die er bis heute erfolgreich vorangetrieben hat. Hessen hat sich damit bundesweit zu einem Vorreiter im Bereich digitaler Anwendung entwickelt.“

Das 2011 eingerichtete Digitale Archiv ermöglicht die dauerhafte Langzeitarchivierung digitaler Dokumente und Datenbanken. Mit dem Online-Angebot von archivierten Dokumenten sowie der Vernetzung der drei hessischen Staatsarchive untereinander ist Hessen bundesweit führend.

Hintergrundinformationen:

Prof. Dr. Klaus Eiler, in Bad Sobernheim aufgewachsen, studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Geschichte und Klassische Philologie. Nach der Promotion und der Ausbildung an der Archivschule Marburg war er an den Staatsarchiven in Darmstadt und Marburg tätig. 1981 wechselte er an das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, dem er seit 1999 als Leitender Archivdirektor vorstand. Seit 2007 ist er Honorarprofessor der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Vorsitzender der Historischen Kommission für Nassau, stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung sowie Mitglied zahlreicher landeshistorischer Kommissionen.

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