Straßenbau

Land Hessen fördert neue Lahmeyerbrücke

2,6 Mio. Euro Zuschuss für Frankfurt

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Baustelle
© HMWEVL

Mit rund 2.6 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Frankfurt am Main beim Ersatzneubau der Lahmeyerbrücke. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf 6,17 Millionen Euro. 

Die Lahmeyerbrücke in Frankfurt-Fechenheim, erbaut 1909, überspannt drei Gleise der Eisenbahnstrecke Frankfurt Süd – Aschaffenburg, vier Gleise der städtischen Hafenbahn und eine Straßenzufahrt zum Hafengelände. Sie verbindet die Stadtteile Riederwald und Fechenheim und stellt den Zugang zur Straßenbahn auf der Hanauer Landstraße her. 

Das Bauwerk, ursprünglich eine Eisenbahnüberführung der Hafenbahn, wird seit 2007 als Geh- und Radwegbrücke genutzt. Aufgrund seines schlechten baulichen Zustands ist nun ein Ersatz vorgesehen.

Zu den Baumaßnahmen:

Die neue Brücke wird eine rund 140 Meter lange Verbundkonstruktion mit einem Hohlkastenträger aus Stahl und einer Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Zwischen ihren Geländern steht dem Rad- und Gehweg eine Breite von gut vier Meter zur Verfügung. Die Brücke wird auf der Südseite von der Hanauer Landstraße aus durch eine barrierefreie Rampe erschlossen, außerdem durch eine Treppe. Im Norden erfolgt die Anbindung über einen Geh- und Radweg zur Harkort- und Iselinstraße. 

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Mai 2019 und sollen im Oktober 2020 abgeschlossen sein.

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