Sommertour 2019

Land fördert großes Wohnungsbauprojekt

Al-Wazir beim Richtfest des Goethequartiers in Offenbach

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Al-Wazir beim Richtfest des Goethequartiers  in Offenbach
© HMWEVW

Zwischen dem gerade im Umbau befindlichen ehemaligen Kaiserlei-Kreisel und der S-Bahn-Station Ledermuseum baut die Nassauische Heimstätte | Wohnbau in Offenbach das Goethequartier. Auf einem ehemaligen Fabrikgelände entstehen 327 Mietwohnungen, davon 83 Sozialwohnungen, gefördert vom Land mit günstigen Darlehen über 8,5 Millionen Euro. Auf der Richtfestfeier am Donnerstag hob Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir die Bedeutung des Projekts für den angespannten Wohnungsmarkt in Rhein-Main hervor. „Offenbach ist mittlerweile ein gefragter Wohnstandort“, betonte der Minister.

2,2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau

„Unser Ziel ist, dass Jede und Jeder in Hessen eine Wohnung zu einem angemessenen Preis finden kann“, sagte Al-Wazir. „Die Landesregierung stellt dazu bis 2024 rund 2,2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau bereit und stärkt die mehrheitlich landeseigene Nassauische Heimstätte, damit diese sowohl geförderte als auch frei finanzierte Wohnungen bauen kann. Die Unternehmensgruppe ist ein wichtiger Partner, um unsere ambitionierten Ziele zu erreichen. Ihr Wohnungsbestand soll perspektivisch auf 75.000 Wohnungen anwachsen, das Offenbacher Goethequartier ist ein Baustein auf diesem Weg, und auch die nächsten Projekte in Offenbach sind schon in der Planung, wie das Liebig-Quartier auf dem Gelände der ehemaligen Hauptpost “, so der Minister.

Das neue Quartier entsteht als Blockrandbebauung mit bis zu sieben Geschossen. Im begrünten Innenhof werden sieben Stadtvillen mit fünf Geschossen gebaut. Die Wohnflächen werden durch Einzelhandels-, Büro- und Gewerbeflächen ergänzt, das Dach des integrierten Supermarkts wird gleichzeitig als Außenfläche der ebenfalls vorhandenen Kindertagesstätte genutzt. Von den 83 geförderten Wohnungen sind 74 barrierefrei. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

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