Förderung

EU hilft beim Sprung in die Selbstständigkeit

Frankfurter Verein begleitet Frauen bei der Unternehmensgründung und der Unternehmensnachfolge

Europaministerin Lucia Puttrich beim Besuch des Frankfurter Vereins „jumpp-Ihr Sprungbrett in die Selbstständigkeit“
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© Alexandra Meine / www.meine-fotografie.eu

Erfolgreiche Unternehmungsgründungen und gelungen umgesetzte Nachfolgeregelungen sind ein Beitrag zur Sicherung und Nachhaltigkeit von Arbeitsplätzen. Das machte Hessens Europaministerin Lucia Puttrich anlässlich ihres Besuchs bei dem Frankfurter Verein „jumpp-Ihr Sprungbrett in die Selbstständigkeit“ deutlich. Seit 30 Jahren begleitet die Initiative Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. 12.000 Gründungen hat der Verein seit dem begleitet. Gefördert wird die Arbeit durch die Europäische Union.

„Durch diese EU-Förderung sind europäische Lebensgeschichten geschrieben worden, die Hessen bereichern“, so Europaministerin Puttrich in Frankfurt. Das „jumpp“-Projekt „Leitstelle Qualifizierungsberatung zur Unternehmensnachfolge – Gender Gap Generationswechsel im Betrieb“ wird im Rahmen des Förderprogramms „QuiT – Qualifizierungsberater 2014“ mit 105.900 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Zahlreiche weitere „jumpp-Projekte“ sind bereits durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden.

Hilfe zur Existenzgründung

„Der Verein hilft Frauen – und seit einigen Jahren auch Männern – zur eigenständigen Existenzsicherung. Jede Geschäftsidee wird umfassend geprüft und einem passgenauen Umsetzungsmodell zugeführt. Die genaue Analyse des persönlichen Lebensumfelds ermöglicht eine bedarfsgerechte Beratung und Begleitung“, erläuterte die Ministerin.

Puttrich konnte sich anhand von Best-Practice-Beispielen für unterschiedliche Zielgruppen vom Facettenreichtum der „jumpp-Projekte“ überzeugen. „Das Programm „PiA (Passgenau in Arbeit) Frankfurt – Migrantinnen fit für den Arbeitsmarkt“ hat mir sehr geholfen, mein Selbstbewusstsein wieder aufzubauen und meine Kenntnisse der deutschen Sprache zu verbessern. Ich habe wieder die Kraft gefunden, eigeninitiativ zu handeln und mich erneut im Security-Bereich zu bewerben“, erläuterte die 48 Jahre alte Maria-Franca Caputo im Gespräch mit Ministerin Puttrich. „Nach fünf Jahren Elternzeit war die Rückkehr in meinen ehemaligen Beruf als Damenschneidermeisterin nicht mehr mit einer Familie vereinbar. Also suchte ich nach Alternativen und fand eine sehr gute Perspektive: Die berufliche Selbständigkeit. Um mich optimal darauf vorzubereiten, nehme ich an dem „New Mentoring-Programm“ von jumpp teil. Gemeinsam mit einer Freundin, möchte ich nächstes Jahr eine Näh-Werkstatt eröffnen“, sagte Jana Krieger (32 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern), die so die Rückkehr in den Beruf findet.

Europäische Lebensläufe zum Anfassen

„Die Arbeit des Vereins kommt allen gesellschaftlichen Gruppen zugute. Es werden in Hessen europäische Lebensläufe zum Anfassen geschrieben. Davon profitiert die ganze Gesellschaft“, so Ministerin Puttrich abschließend. 

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