H5N8

Erneut Vogelgrippefälle in Hessen

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Schwanen-Familie
Schwanen-Familie
© Dieter Haugk

Erneut wurde bei tot aufgefundenen Wildvögeln die hochpathogene Form von H5N8 nachgewiesen. Es handelt sich um drei Höckerschwäne aus Florstadt im Wetteraukreis. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Insgesamt hat das LHL in Gießen seit Anfang November 3.500 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Insgesamt gibt es seit Ausbruch der Vogelgrippe in Hessen nun 51 bestätigte Fälle des aktuellen Erregers, darunter 50 Wildvögel und ein Rosapelikan aus dem Opel-Zoo.

Restriktionszonen von einem und drei Kilometern

Die drei Höckerschwäne wurden in der Nähe des Tierheims in Florheim gefunden. Das Veterinäramt des Wetteraukreises wird rund um den Fundort der Höckerschwäne Restriktionszonen von einem und drei Kilometern einrichten. Geflügelbetriebe in diesen Restriktionszonen werden klinisch untersucht und auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen hingewiesen.

Bundesweit gab es bisher 1.205 bestätigte Fälle des hochpathogenen Vogelgrippeerregers. Davon waren 1.124 Wildvögel und 81 Hausgeflügel.

Details zu den einzelnen Schutzmaßnahmen erhalten Sie bei der Veterinärbehörde des Wetteraukreises.

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