Beuth zu hr-Info

Deutschland im Fadenkreuz des Terrorismus

Innenminister Peter Beuth sieht Deutschland im „Fadenkreuz“ des islamistischen Terrorismus. Das sei bereits nach den Anschlägen in Würzburg und Ansbach sichtbar gewesen, die Geschehnisse in Chemnitz hätten das aber noch einmal verdeutlicht, sagte Beuth am Montag dem Sender hr-Info. „Deswegen sind wir dort sehr engagiert mit Sicherheitsbehörden, dass wir möglichst verhindern, dass es zu entsprechenden Anschlägen kommt.“

„Wir gehen von einem unteren bis mittleren zweistelligen Bereich aus.“ Hessen habe daher zusätzliche Stellen für Polizisten geschaffen und Prioritäten innerhalb des Landes verändert. „Wir arbeiten daran, dass wir möglichst alles mitbekommen.“ Die Polizei sei zwar durchaus belastet, jedoch gut ausgebildet, ausgerüstet und ausgestattet, deshalb habe er volles Vertrauen in die Sicherheitsbehörden.

Bis Mitte Oktober wolle Hessen alle inzwischen erstregistrierten Flüchtlinge auch beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge registriert haben, damit dort entsprechende Befragungen zum Asylantrag stattfinden könnten.

Mit Material von dpa

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