Zu Gast in Hessen

Besuch des Landeshauptmannes der Steiermark Hermann Schützenhöfer

29.11.2017Hessische Staatskanzlei

Ministerpräsident Volker Bouffier: „Enge und erfolgreiche Verbindungen weiter vertiefen.“

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Besuch des Landeshauptmannes der Steiermark  Hermann Schützenhöfer in Hessen
Der Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer, mit Ministerpräsident Volker Bouffier beim Eintrag ins Goldene Buch der Hessischen Staatskanzlei.
© Staatskanzlei

Die Hessische Landesregierung hat eine Delegation aus dem österreichischen Bundesland Steiermark empfangen. Auf Einladung des Ministerpräsidenten Volker Bouffier hat der steierische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer Hessen bereist. Im Fokus des zweitägigen Besuchs standen die Zusammenarbeit der beiden Länder auf den Gebieten der Wissenschaft, Forschung und der Finanzwirtschaft. „Seit einigen Jahrzehnten bestehen enge Verbindungen zu unseren Partnern in der Steiermark. Wir intensivieren unsere erfolgreichen Beziehungen und guten Kontakte nach Österreich, denn von dieser Kooperation profitieren beide Seiten gleichermaßen“, erklärte der Ministerpräsident.

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit bekräftigen und vertiefen

Mit dem Besuch wurde die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Steiermark und dem Land Hessen erneut bekräftigt und vertieft, beispielsweise mit einem Gespräch in der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. „Seit einigen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Frankfurt und der größten und ältesten Universität der Steiermark, der Karl-Franzens-Universität Graz. Über das europäische Austauschprogramm Erasmus+ erfolgt beispielsweise ein reger Austausch von Studierenden. Diese länderübergreifende Zusammenarbeit liefert für alle Beteiligten wichtige Impulse und stellt ein stabiles Fundament für die weitere Vertiefung der Beziehungen dar“, so Volker Bouffier.

Eine enge wissenschaftliche Verbindung besteht darüber hinaus zwischen den beiden Fraunhofer-Instituten in Darmstadt und Graz. Ein Projektbüro des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt besteht seit dem Jahr 2007 ebenfalls in Graz. Bei dem Besuch der steierischen Delegation am Fraunhofer-Institut an der TU Darmstadt wurden beispielsweise eine KFZ-Montage per virtueller Realität geplant bzw. komplexe Fahrzeugmodelle visuell dargestellt. „Der Fraunhofer-Standort Darmstadt ist eine direkte Schwester des Fraunhofer IGD in Graz und damit Teil der größten Einrichtung für angewandte Forschung Europas. In den Bereichen graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität entwickeln die Forscher gemeinsam Lösungen und neue Produkte. Vereinfacht ausgedrückt machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt und Graz aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. Eine länderübergreifende, vorbildliche Kooperation zwischen Südhessen und Österreich in diesem innovativen und zukunftsträchtigen Forschungsbereich“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

Austausch über europäische und regionale Fragestellungen der Finanzpolitik

Ebenfalls auf dem Programm stand die finanzwirtschaftliche Zusammenarbeit. Bei einem Treffen mit Vertretern der Landesbank Hessen-Thüringen (HELABA) haben Ministerpräsident Bouffier und Landeshauptmann Schützenhöfer in einem hessisch-steirischen Austausch über europäische und regionale Fragestellungen der Finanzpolitik beraten. „Die Steiermark und Hessen haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen. Die gegenseitigen Besuche leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung dieser Beziehungen und zum gesellschaftlichen Austausch zwischen den beiden Ländern“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

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