Startseite Presse Pressemitteilungen „Wir verfügen über die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten."
Weltfrauentag am 8. März

„Wir verfügen über die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten."

Hessischer Sozialminister Stefan Grüttner: „Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Vernunft, Frauen attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, damit diese ihre Kompetenz und Erfahrung optimal in Unternehmen einbringen können. Bei ihnen liegt das quantitativ größte Fachkräftepotenzial“

fotolia_110814140_s.jpg

Menschen bei der Arbeit
© .shock / Fotolia.com

„Wir verfügen über die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten. Bei ihnen liegt das quantitativ größte Fachkräftepotenzial. Daher ist es nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit, sondern auch der wirtschaftlichen Vernunft, Frauen attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, damit diese ihre Kompetenz, Leistung und ihre Erfahrungen optimal in Unternehmen einbringen können“, sagt Hessens Sozialminister Stefan Grüttner anlässlich des morgigen Weltfrauentags. Die Hessische Landesregierung setze seit langem die Rahmenbedingungen hierfür und leiste Hilfestellungen. „Wir wollen Frauen hier eine echte Wahlfreiheit eröffnen. Frauen, die arbeiten wollen, müssen wir die Arbeitszeit anbieten, die ihren individuellen Wünschen entspricht“, so Grüttner weiter.

Zu den wichtigsten Bedürfnissen berufstätiger Frauen gehört eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Denn noch immer sind es vor allem Frauen, die sich mehrheitlich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern. Die meisten Frauen wollen berufstätig sein und wollen Familie und Beruf vereinbaren. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn Hindernisse für die Vereinbarkeit von Kindererziehung, Beruf und Pflege ausgeräumt werden können, wenn Wahlfreiheit und flexible Arbeitsmodelle ermöglicht werden und das Arbeitsumfeld mit der Lebenswirklichkeit von Frauen und ihren Familien harmonisiert“, so Grüttner.

Massiver Ausbau der Kinderbetreuung

Der Minister hebt außerdem den Wert einer Arbeitskultur hervor, in der Führungspositionen auch in Teilzeit wahrgenommen werden können.  „Zahlreiche hessische Unternehmen leisten hier bereits Vorbildliches. Und ich weiß aus eigener Erfahrung und den Gesprächen mit vielen Unternehmen, dass es gerade die Mütter in Teilzeit sind, die ihre Arbeitszeit effektiv nutzen und Hochleistung für die Unternehmen erbringen.“

Die Hessische Landesregierung unterstützt diese Bestrebungen mit aller Kraft, beispielsweise durch den massiven Ausbau der Kinderbetreuung. Die Hessische Landesregierung unterstützt die Städte und Kommunen bei ihrer Aufgabe der Kinderbetreuung mit so viel Geld wie nie zuvor. Ab August 2018 können die Kommunen mit Landesgeld alle drei Kindergartenjahre für sechs Stunden täglich beitragsfrei stellen. 

Beratung, Coaching, Qualifizierung, Mentoring

In unserem Blickwinkel liege auch der Wiedereinstieg von Frauen nach einer Familienphase in den Beruf.  Hessen fördert das Netzwerk Wiedereinstieg NeW, das Wiedereinsteigerinnen mit Beratungs-, Qualifizierungs- und Vermittlungsangeboten begleitet. Diese Angebote zeichnen sich durch einen effizienten und praktischen Ansatz aus, nämlich Frauen, die eine Chance suchen, und im regionalen Raum verortete Unternehmen mit Arbeitskräftebedarf, die Chancen bieten, passend zusammen zu führen. Es wird eine breite und vielfältige Palette von Beratung, Coaching, Qualifizierung und Mentoring für den beruflichen Wiedereinstieg geboten. 

Zusätzlich zu den Angeboten des Netzwerks NeW haben alle 26 hessischen Gebietskörperschaften die Möglichkeit, aus den regionalen Budgets des HMSI („Arbeitsmarktbudget“ und „Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget“) auch solche Maßnahmen zu fördern, die Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützen. Gebietskörperschaft festgelegt. Durch die Landesförderung des Vereins „Social Business Women“ wird Frauen der Wiedereinstieg in den Beruf und die Existenzgründung erleichtert. 

„Unser Konzept Fachkräftestrategie bietet insbesondere mittelständischen Betrieben und Unternehmen eine Vielzahl von fundierten Konzepten für flexible Arbeitszeiten, für das Führen in Teilzeit und für die Versorgung mit Fachpersonal an“ betonte der Minister. In diesem Kontext gehöre auch das sehr erfolgreiche Landesprogramm „Betriebliche Ausbildung Alleinerziehender“.

Hintergrund:

Am 19. März 1911 fand der erste Internationale Frauentag in Kopenhagen statt. Seit über 100 Jahren gehen Frauen weltweit an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um ihre Rechte in den Bereichen einzufordern, wo die Gleichberechtigung von Frauen noch nicht verwirklicht ist. Auch in Hessen nutzen viele Städte, Gemeinden und Kommunen traditionell diesen Tag, um mit öffentlichen Veranstaltungen und unter großem persönlichen Einsatz der beteiligten Frauen auf die nach wie vor existierenden Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Esther Walter
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
+49 611 817 3408
+49 611 8908 4666
presse@hsm.hessen.de
Schließen