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Demografie

Wintermeyer besucht Europas beispielhafte Seniorenanlage in Weiterstadt

19.05.2017Hessische Staatskanzlei

Staatsminister Axel Wintermeyer: „Eine Zukunft des betreuten Wohnens, die heute schon Realität ist.“

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Senioren
© Ingo Bartussek - Fotolia.com

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografie-Beauftrage der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat das Wohn- und Quartierzentrum Weiterstadt (WoQuaZ) besucht, um sich beim Referenzprojekt der Digitalstrategie Hessen über zukunftsweisende Wohnformen für Senioren zu informieren. „In einer älter werdenden Gesellschaft ist die Frage nach modernen Wohnformen mitentscheidend für das tägliche Leben. Das WoQuaZ in Weiterstadt bietet mit seinen zahlreichen Assistenzsystemen ein ganz neues Konzept der Haustechnik, die es den Senioren ermöglicht, lange ohne externe Betreuung in ihren vier Wänden zu leben. In Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Fraunhofer Institut ist ein ‚Smart Home‘ entstanden, das bundesweit seinesgleichen sucht und eine Zukunft des betreuten Wohnens heute schon Realität werden lässt“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer in Weiterstadt.

„Barrierefreies Haus verfügt über ausgeklügeltes Hilfssystem“

Im 22 Wohneinheiten umfassenden WoQuaZ werden Senioren mittels intelligenter Technik in der Wohnung unterstützt. Dazu sind die Appartments mit Sensoren ausgestattet, die regelmäßig unter anderem Rauch, Luftfeuchtigkeit oder Bewegung messen und Wasser oder den Herd eigenständig abschalten, sollten diese unkontrolliert laufen. Das Wohnquartier beherbergt zudem ein öffentliches Café, einen Physiotherapeuten und einen Friseursalon und ist in die umliegende Nachbarschaft gesellschaftlich eingebunden. „Das barrierefreie Haus verfügt über ein ausgeklügeltes Hilfssystem, das beispielsweise auch Stürze der Bewohner mit Bodensensoren erkennen kann und im Notfall autark eine Alarmkette in Gang setzt. Mit der intelligenten Technik korrigiert es dezent die kleinen Fehler der Bewohner und unterstützt so deren Selbstständigkeit im Alter. Das Konzept ist beispielhaft für eine dem Menschen helfende Digitalisierung, die auf diese Art auch den Herausforderungen des demografischen Wandels entgegenwirken kann“, zeigte sich Staatsminister Wintermeyer vom Projekt begeistert.

Die Haustechnik des 2014 eröffneten Wohnquartiers wurde in Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Firma AHS Assisted Home Solutions GmbH aus Weiterstadt erprobt.

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