Sozialwahl

Wer zur Wahl geht, bestimmt mit

Der vdek und Hessens Sozialminister Grüttner rufen Bürger dazu auf, bei der Sozialwahl ihre Stimme abzugeben

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Aufruf zur Sozialwahl
Von links nach rechts:‎ Hessens Sozialminister Stefan Grüttner, Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski, Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hessen und Uwe Klemens, vdek-Verbandsvorsitzender.
© HMSI

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner, der Verbandsvorsitzende des Verbandes des Ersatzkassen e. V. (vdek) Uwe Klemens und die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen Rita Pawelski haben in Wiesbaden für die Sozialwahl geworben. Sie folgten einer Einladung der vdek-Landesvertretung Hessen, um im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam über Details zu informieren und dabei zu bekräftigen, dass die Sozialwahl Lebensbereiche betrifft, die jeden Bürger etwas angehen: Kranken- und Rentenversicherung.

Umso wichtiger ist es, dass viele der knapp 4,2 Mio. Wahlberechtigten in Hessen ihre Stimme abgeben und durch die Wahl ihrer Vertreter mitentscheiden, z. B. bei der Gestaltung des Zusatzbeitrags, der Wahl des Vorstands oder bei leistungsrechtlichen Widerspruchsangelegenheiten.

Die drittgrößte Wahl in Deutschland

Die Sozialwahl ist mit über 51 Millionen Wahlberechtigten neben den Bundestags- und Europawahlen die drittgrößte Wahl in Deutschland.

Sozialminister Grüttner appellierte eindringlich: „In vielen Bereichen des täglichen Lebens fordern die Menschen Mitbestimmung. Bei der Sozialwahl ist sie Realität, daher sollten die Bürgerinnen und Bürger ihren Einfluss auch nutzen.“

Den Selbstverwaltern den Rücken stärken

Uwe Klemens, der vdek-Verbandsvorsitzende, betonte, wie wichtig die Arbeit der Selbstverwalter sei: „Die Selbstverwalter treffen in den Verwaltungsräten der Ersatzkassen die Grundsatzentscheidungen und bestimmen die Ausrichtung der Kassen mit. Sie wählen und kontrollieren den Vorstand, verabschieden den Haushalt und beschließen die Satzung. Das beinhaltet auch Leistungen, die über den gesetzlichen Leistungskatalog hinausgehen, z. B. für Familien oder zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen. Zudem legen die Selbstverwalter die Höhe des Zusatzbeitrages fest. Mit einer hohen Wahlbeteiligung stärken die Wähler den Selbstverwaltern den Rücken für diese wichtige Arbeit.“

Die Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski erklärte: „Selbstverwaltung ist gelebte Demokratie durch ehrenamtliches Engagement“. Weiter sagte sie: „Die Selbstverwalter mischen sich im Interesse der Versicherten und Beitragszahler immer wieder in politische Gesetzgebungsverfahren ein. Durch ihren Einsatz tragen sie maßgeblich zu einer qualitativ hochwertigen, umfassenden und kostengünstigen Gesundheitsversorgung bei.“

Den Versicherten und Beitragszahlern verpflichtet 

„Die ehrenamtlichen Selbstverwalter sind den Versicherten und Beitragszahlern verpflichtet und handeln in deren Interesse. Mit Ihrer Stimme können Sie sie unterstützen, denn es geht letztendlich um unsere Gesundheitsversorgung, unsere Rente und damit um unsere Zukunft“, so Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hessen.

Die Wahlunterlagen werden in Hessen voraussichtlich am 03. und 04.05.2017 ausgeliefert. Die ausgefüllten Stimmzettel können im Wahlumschlag portofrei verschickt werden. Sie müssen bis zum 31.05.2017 beim zuständigen Wahlausschuss eingegangen sein, um berücksichtigt zu werden.

Die wahlberechtigten Mitglieder der BARMER (616.000 in Hessen) können die Mitglieder ihres Verwaltungsrats wegen vorgegebener Fristen nach der Fusion der BARMER GEK mit der Deutschen BKK bis zum 04.10.2017 wählen. 

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Esther Walter
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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