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Bundesweiter Vorlesetag

„Vom Löwen, der nicht schwimmen konnte“

20.11.2017Hessisches Kultusministerium

Kultusstaatssekretär Lösel am Vorlesetag zu Gast in Wiesbadener Schule

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Bundesweiter Vorlesetag 2017
© HKM

Der Löwe ziert nicht nur unser Landeswappen, sondern stand heute auch im Mittelpunkt des Besuchs von Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel an der Wiesbadener Ludwig-Beck-Schule. Anlässlich des „bundesweiten Vorlesetags“ hat Staatssekretär Lösel den Erstklässlerinnen und Erstklässlern das Buch „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schwimmen konnte“ von Martin Baltscheit vorgelesen. „Es geht darum, die Begeisterung der Kinder am Lesen zu wecken“, so Lösel. Er betonte, welch große Bedeutung Vorlesen und Lesen für die gesamte Entwicklung der Kinder zukämen. „Vorlesen stärkt das Sprachvermögen, weckt Neugier auf Geschriebenes und ist darüber hinaus wichtig für die emotionale Entwicklung. Mit kaum einer anderen Tätigkeit kann man Kinder so wirksam und umfassend fördern“, erklärte der Staatssekretär. Der bundesweit stattfindende Vorlesetag ist eine Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung.

Zum mittlerweile zwölften Mal in Folge engagieren sich die Mitglieder der Hessischen Landesregierung rund um den offiziellen bundesweiten Vorlesetag mit eigenen Aktionen. Im Zeitraum vom 14. bis 20. November lesen sie hessenweit in 19 ausgewählten Einrichtungen vor. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, Kinder früh für das Abenteuer des selbständigen Lesens zu begeistern. Sowohl Vorlesen als auch Lesen sind wichtige Elemente, um die Phantasie und Kreativität unserer Kinder anzuregen. Dies baut den Wortschatz der Kinder besonders wirkungsvoll aus“, so Lösel. Regelmäßig stattfindendes Vorlesen sei ein äußerst geeignetes Mittel zur Verbesserung der Konzentrations- und Ausdrucksfähigkeit der Kinder. Zusätzlich seien sie besser in der Lage zu beobachten und ihr Gedächtnis zu trainieren. „Lesen führt zur Selbständigkeit, vermittelt erste Medienkompetenz, stärkt das eigene Urteilsvermögen und begleitet junge Menschen auf dem Weg hin zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern”, sagte der Staatssekretär.

Zentrale Bestandteile des Bildungsauftrags 

Sprach- und Leseförderung sind zentrale Bestandteile des Bildungsauftrags der Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Sie stehen deshalb im Zentrum des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren. „Der Erwerb der Sprachkompetenz ist die wesentliche Schlüsselqualifikation und Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg“, betonte Lösel und hielt abschließend fest: „Je früher Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und Lehrkräfte anfangen Bücher und Gedichte vorzulesen, desto eher erwerben Kinder Freude am Sprechen und am Dialog. So lernen sie, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen. Deshalb freue ich mich, heute einen Beitrag dazu leisten zu können.“

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
Hessisches Kultusministerium
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