Hessen hat Zukunft

Volker Bouffier besucht das Robotiklabor der Universität Kassel

03.08.2018Hessische Staatskanzlei

Sommerreise des Hessischen Ministerpräsidenten

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Robotiklabor der Universität Kassel
Ministerpräsident Volker Bouffier hat auf seiner Sommerreise das Robotiklabor der Universität Kassel besucht.
© Staatskanzlei

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat bei seiner Sommerreise unter dem Titel „Hessen hat Zukunft“ vier Projekte und Institutionen besucht, die beispielhaft für das breite Spektrum der exzellenten Fähigkeiten und Leistungen der Menschen in Hessen stehen. „Hessen ist eines der stärksten Länder in der Bundesrepublik, das ist ein Verdienst der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Politik. Hessen ist sicher mit einer historisch geringen Kriminalitätsrate. Wirtschaftlich ist es herausragend mit der niedrigsten Arbeitslosenquote seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Und niemand gibt so viel Geld für die Bildung aus wie wir. Das ist die Grundlage für unsere Zukunftsfähigkeit“, sagte der Ministerpräsident.

Wie Menschen und Maschinen effizient und sinnvoll in der Arbeitswelt kooperieren können

Die Zukunftsfähigkeit zeigt sich in ganz unterschiedlichen Formen, in den Ballungsräumen als auch in ländlichen Regionen. Die dritte Station der Sommerreise des Regierungschefs war Kassel. Dort überzeugte er sich von der zukunftsfähigen Forschung, die dort betrieben wird. Im Robotiklabor der Universität Kassel forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie in naher Zukunft Menschen und Maschinen effizient und sinnvoll in der Arbeitswelt kooperieren können. „Wissenschaft und Forschung sind der Motor für Innovation und wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb hat Hessen den zweithöchsten Anteil von Hochschulausgaben am Gesamthaushalt aller Länder. Unser Hochschulpakt für die Jahre 2016 bis 2020 garantiert den Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften finanzielle Planungssicherheit in Höhe von neun Milliarden Euro. Das ist die größte Summe, über die die Hochschulen jemals verfügen konnten“, sagte Volker Bouffier bei seinem Besuch in Kassel.

Das dortige Fachgebiet „Mensch-Maschine-Systemtechnik“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ludger Schmidt wurde 1982 als erste universitäre Einrichtung in Deutschland gegründet, die sich schwerpunktmäßig mit der Mensch-Maschine-Systemforschung beschäftigt. Je nach Bedarf arbeiten hier Ingenieure verschiedener Disziplinen, Informatiker, Psychologen und Designer fachübergreifend in anwendungsorientierten Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsprojekten zusammen. Zum Robotiklabor gehören mehrere mobile Inspektionsroboter, die in industriellen Anlagen und innerhalb von Produktionshallen autonom fahren und ferngesteuert fliegen, um den Menschen bei Inspektions- und Überwachungsaufgaben zu unterstützen. An einem vom Fachgebiet entwickelten Leitstand wird hier die Mensch-Roboter-Interaktion erforscht. Mit Hilfe eines nachgebauten realen Montage-Arbeitsplatzes kann getestet werden, wie ein Mensch mit Unterstützung einer Datenbrille mit einem Roboter in der industriellen Montage zusammenarbeitet – zur gleichen Zeit und am selben Ort, ganz ohne einen Schutzzaun – so dass damit die Effizienz verbessert wird und der Mensch von körperlicher Arbeit durch den Roboter entlastet wird.

Exzellente Forschung auf diesem Gebiet

Beim dritten Halt seiner Rundtour sagte Regierungschef Bouffier: „Wie die Arbeitsplätze der Zukunft mit den Einflüssen von Digitalisierung und Robotik aussehen, wird auch an hessischen Hochschulen eindrucksvoll erforscht. Hier zeigt sich, welch exzellente Forschung auf diesem Gebiet betrieben wird und was heute bereits technisch möglich ist, beispielsweise in der industriellen Montage. Wichtig ist, dass dabei der Mensch und der Nutzen für die Gesellschaft insgesamt im Vordergrund stehen – das ist zukunftsträchtiger Fortschritt.“

Neben dem Robotiklabor besuchte der Regierungschef auf seiner Sommerreise eine für sechs Stunden am Tag beitragsfreie Kindertagesstätte in Bad Vilbel und das Dorfgasthaus zur Krone in Körle, wo er den Startschuss für den Wettbewerb „Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen“ gab, der vom Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen und dem Brauerbund Hessen/Rheinland-Pfalz getragen wird. Er überreichte zudem einen Förderbescheid aus dem Landesprogramm „STARKES DORF – Wir machen mit!“, der dem Förderverein Gasthaus zur Krone zugutekommt. Er besuchte auch die Freiwillige Feuerwehr Marburg, an dieser Station zeichnete Volker Bouffier das gesamte Feuerwehrteam als „Menschen des Respekts“ aus, stellvertretend für alle Freiwilligen Feuerwehren in Hessen. „Alle vier Stationen zeigen, dass unser Land zukunftsfähig ist. Wir investieren in die gute Zukunft unserer Kinder, fördern die Gemeinschaft auf dem Land, stärken das ehrenamtliche Engagement und gestalten die Arbeitsplätze von morgen“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

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