Frankfurter Flughafen

Verspätete Starts und Landungen

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Flugzeug im Landeanflug
© Jürgen Effner

Aufgrund von Unwettern im Raum Frankfurt mussten am Freitagabend Maßnahmen der Flugverkehrskontrolle, sogenannte Air-Traffic-Control-Maßnahmen (ATC), ergriffen werden, die die geordnete Verkehrsabwicklung im Falle von Wettereinflüssen sicherstellen. Dabei werden die Sicherheitsabstände zwischen den Flugzeugen sowohl bei den Anflügen als auch bei den Abflügen erhöht.

Am Flughafen Frankfurt kam es zu erheblichen Verzögerungen in den Abläufen, so dass 35 Maschinen erst nach 23.00 Uhr starten konnten. Zwischen 19:45 Uhr und 20:21 Uhr wurden aufgrund des starken Windes Teile der Abfertigung eingestellt und von 20:50 Uhr bis 21:00 Uhr aufgrund von Gewitterzellen die komplette Abfertigung ausgesetzt. Zudem konnte die Startbahn 18 von 19:43 Uhr bis 20:21 Uhr wegen des stürmischen Windes nicht genutzt werden. Es wurden 35 Ausnahmen erteilt und in Anspruch genommen.

Ausschließlich wetterbedingte Verspätungsgründe

Die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen wurden erteilt, da die Verspätungsgründe ausschließlich wetterbedingt waren und damit außerhalb des Einflussbereichs der Luftfahrtunternehmen lagen. Der letzte Start erfolgte um 23:50 Uhr durch LH 1402 (Lufthansa) nach Prag. Zudem gab es 29 Verspätungslandungen, die letzte Landung erfolgte um 23.58 Uhr durch FR 1547 (Ryanair) aus London-Stansted. 14 Flüge sind zu anderen Flughäfen ausgewichen, weil sie nicht mehr vor der 00.00 Uhr Grenze hätten landen können.

„Wir konnten in den letzten Jahren sehen, dass sich die wetterbedingten Verspätungsstarts immer weiter vom Winter in die Sommermonate verschieben. Dies zeigt erneut, dass der Klimawandel im Gang ist“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. „Bei solchen Wetterverhältnissen hat die Optimierung der Abläufe am Flughafen ihre Grenzen. Im Winter dagegen hat sich die Situation in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.“

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