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Hochschulallianzen

TU Darmstadt in europäischer Allianz „UNITE!“ als Europäische Hochschule ausgewählt

Studieren ohne Grenzen stärkt Innovation und europäische Identität

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Die TU Darmstadt im Herzen der Stadt.
© TU Darmstadt/Katrin Binner

Hessens Europaministerin Lucia Puttrich und Ayse Asar, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, beglückwünschen die Technische Universität Darmstadt zur Auszeichnung als Teil einer der ersten 17 „Europäischen Hochschulen“. Dabei handelt es sich um Hochschulallianzen, die die Stärken und die Vielfalt von Forschung und Lehre in Europa in neuen Strukturen bündeln sollen. Im Verbund „Unite!“, an dem die TU Darmstadt beteiligt ist, wollen die sieben Partneruniversitäten einen transeuropäischen Campus für Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schaffen. Grenzüberschreitende Studienverläufe, wissenschaftliche Zusammenarbeit in Lehre und Forschung sowie der Wissenstransfer sollen selbstverständlich werden.

Europäisches Netzwerk par excellence

Lucia Puttrich: „Es freut mich als hessische Europaministerin, dass sich die Technische Universität Darmstadt in der Allianz „UNITE!“ bereits in der ersten Pilotenphase unter den ambitionierten 17 Europäischen Hochschulen befindet. Ich gratuliere der TU Darmstadt herzlich und bin davon überzeugt, dass sie und die weiteren ausgewählten Hochschulen als Vorbild für andere Hochschuleinrichtungen in der EU dienen und Studierenden ermöglichen werden, Europa durch ihr Studium in einer besonderen Weise zu erleben. Die Allianz ,UNITE!‘, die von Finnland bis Portugal Mitglieder hat, ist ein europäisches Netzwerk par excellence.“

Hessens Hochschulen sind international aufgestellt

Ayse Asar: „Dass die TU Darmstadt als eine von 14 Hochschulen in Deutschland mit ,Unite!‘ von Anfang an zu den Europäischen Hochschulen zählt belegt, wie international Hessens Hochschulen aufgestellt sind. Studierende aus der ganzen Welt kommen nach Hessen, und Studierende aus Hessen nehmen am internationalen Austausch teil, auch dank der ERASMUS-Programme. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten grenzüberschreitend zusammen, und wir profitieren von der Forschungsförderung der Europäischen Union. Europa lebt in Hessen, und Europa lebt ganz besonders an unseren Hochschulen.“

Europäische Union fördert Zusammenarbeit

Die EU hat sich 2017 vorgenommen, bis 2024 ein Netzwerk „Europäischer Hochschulen“ zu schaffen: Verbünde von Hochschulen, in denen Studierende durch eine Kombination von Studien in mehreren EU-Ländern einen Abschluss erwerben können. Am 26. Juni 2019 gab die EU-Kommission bekannt, dass 114 Hochschulen aus 24 Mitgliedstaaten die ersten 17 „Europäische Universitäten“ bilden werden. Zur Unterstützung steht im Rahmen des Programms Erasmus+ ein Gesamtbudget von bis zu 85 Millionen Euro zur Verfügung. Jede Allianz wird in den kommenden drei Jahren bis zu fünf Millionen Euro für die Umsetzung erhalten.

UNITE!

Zu UNITE! gehören neben der TU Darmstadt die Aalto Universität (Finnland), die Königlich-Technische Hochschule (Schweden), das Nationale Polytechnische Institut Grenoble (Frankreich), das Polytechnikum Turin (Italien), die Polytechnische Universität Katalonien (Spanien) und die Universität Lissabon (Portugal). Die sieben Partnereinrichtungen haben zusammen 167.000 Studierende und jährlich 36.700 Absolventinnen und Absolventen. In mehr als 80 EU-Projekten arbeiten sie bereits eng zusammen und haben in den letzten fünf Jahren über 2.000 Studierende ausgetauscht. Sie sind alle seit 1990 Mitglied im CLUSTER-Netzwerk (Consortium Linking Universities of Science and Technology for Education and Research) von zwölf führenden europäischen technischen Universitäten.

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Pressesprecher: 
Herr Volker Schmidt
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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