Verkehr

Staatsekretär Samson ruft Kommunen zur Bereitstellung von Carsharing-Flächen auf

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Autoschlüssel vor Carsharing-Auto
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Hessens Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson hat die Kommunen aufgerufen, mehr Parkflächen für Carsharing-Fahrzeuge zu reservieren. „Ein Carsharing-Auto kann bis zu zehn Privat-Pkw ersetzen“, sagte Samson am Mittwoch auf einer Veranstaltung des Hessischen Wirtschaftsministeriums und des Bundesverbands Carsharing in Frankfurt. „Deshalb ist Carsharing - vor allem mit Elektrofahrzeugen – ein effektiver Ansatz, um Herausforderungen wie Feinstaub- und Stickoxidbelastung, hohem Parkdruck und Flächenknappheit zu begegnen.“

Carsharing und E-Mobilität bräuchten jedoch Platz, um sich gegen konventionelle Pkw durchzusetzen; sagte der Staatssekretär: „Die einen benötigen den Platz zum Laden, die anderen zum „Warten“ auf die Nutzer. Das Hessische Straßengesetz bietet den Kommunen die Möglichkeit, öffentlichen Parkraum für Carsharing zu widmen. Hessen ist hier weiter als der Bund.“

Samson wies darauf hin, dass sich auch das Land an der Verbreitung des Carsharing beteiligt: „Wir haben in 120 hessischen Kommunen Liegenschaften  – Carsharing gibt es aber erst in 35 Gemeinden.“ Gegenwärtig prüfe das Land, auf welchen Liegenschaften Stellplätze zur Verfügung gestellt werden können: „Sobald wir alle Liegenschaften bewertet haben, werden wir auf die Carsharing-Anbieter zugehen. Wir möchten dazu beitragen, dass diese moderne Mobilitätsform nicht nur den Bewohnern der Ballungsräume zur Verfügung steht.“

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