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Corona-Schutzimpfung

Sozialminister Kai Klose besucht Informationsveranstaltung zu Corona-Impfung in Rüsselsheimer Moschee

11.06.2021Geschäftsstelle Presse Corona

„Wir werben für Impfungen – als Selbstschutz, zum Schutz der Nächsten und als Dienst an der Gemeinschaft.“

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Eine Impfdose, ein Pflaster und eine Spritze liegen auf einem Impfpass.
© penofoto.de – stock.adobe.com

Auf Einladung der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung (TDG) e.V. und der Moscheegemeinde „Ayasofya“ Rüsselsheim besuchte der Sozial- und Integrationsminister heute die Informationsveranstaltung zur Corona-Schutzimpfung der Ayasofya Moschee. Begleitet wurde er bei dem Besuch von Prof. Yasar Bilgin, dem Vorstandsvorsitzenden der TDG sowie dem Ersten Kreisbeigeordneten des Kreises Groß-Gerau, Herrn Walter Astheimer. Die Impfveranstaltung in der Moschee fand im Rahmen des Projekts „Gesundheits- und Aufklärungskampagne für Migrantlnnen“ statt, das durch das Landesprogramm WIR gefördert wird. Träger des Projekts ist die TDG. Sozial- und Integrationsminister Kai Klose betonte dabei die besondere Bedeutung bürgernaher und bedarfsgerechter Informationsangebote zur Corona-Schutzimpfung, wie auch generell zur Gesundheitsversorgung. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Vergleichbare Veranstaltungen unter Beteiligung des Gesundheitsamtes Offenbach fanden bereits in weiteren Moscheegemeinden u.a in Wiesbaden und Offenbach statt.

„Als Gesundheitsminister ist mir wichtig, bei jeder Gelegenheit für das Impfen gegen Corona zu werben – als Selbstschutz, zum Schutz der Nächsten und als Dienst an der Gemeinschaft. Die Moschee-Gemeinden und bewährte Partner, wie die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung, sind wichtige Stützen, um über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und die Corona-Schutzimpfungen aufzuklären“. Solche Veranstaltungen sind für die Hessische Landesregierung, wie auch für die Städte und Landkreise, Ausdruck gesundheitspolitischer wie auch gesellschaftlicher Verantwortung.

Herr Yasar Prof. Bilgin betonte ebenfalls die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt und eine intensive Zusammenarbeit der Institutionen in den gesundheitlichen Bereichen sind.“

Fremdsprachliche Informationen stehen zur Verfügung

Der Erste Kreisbeigeordnete, Herr Astheimer wies auf die Angebote des Kreises zur bürgernahen Information und Impfung vor Ort hin: „Die Corona-Schutzimpfung ist unser wirksamstes Mittel gegen das Virus. Der Kreis steht in einem regelmäßigen Austausch mit den Glaubensgemeinschaften, weil wir mit den Impfungen auch jene Menschen erreichen wollen, für die eine Anmeldung im Impfzentrum oder der Arztbesuch eine hohe Hürde darstellt. Wir haben mit mobilen Impfungen in Moscheegemeinden begonnen. Deshalb freue ich mich ganz besonders über den Besuch von Minister Klose heute in Rüsselsheim, der damit dokumentiert, wie wichtig es ist, alle Wege zu nutzen, um die Menschen zu impfen“.

Der Sozial- und Integrationsminister wies zudem auf die Verfügbarkeit von Informationen zum Corona-Virus und zur Impfung in vielen unterschiedlichen Sprachen und unterschiedlichen Formaten hin: „Zentrale Voraussetzung dafür, dass man sich informieren und eine Entscheidung treffen kann ist, dass Informationen in der eigenen Sprache und in verschiedenen Formaten, vom Text bis zum Film, zur Verfügung stehen.“ Neben den Angeboten der Bundesregierung bietet die Hessische Landesregierung zahlreiche Informationen in zwölf Sprachen an.

Hintergrund:

Die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung (TDG) widmet sich seit 30 Jahren der Erstausbildung und vorberuflichen Förderung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in nicht-ärztlichen medizinischen Bereichen. Das Projekt „Gesundheits- und Aufklärungskampagne für Migrantlnnen“ zielt auf eine Informationsvermittlung im Kontext von Gesundheit, aktuell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration für insgesamt drei Jahre finanziell gefördert.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Susanne Rothenhöfer
Geschäftsstelle Presse Corona
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