Gegen Antisemitismus

Sara Nussbaum-Zentrum für jüdisches Leben besucht

29.08.2019Hessische Staatskanzlei

Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker besucht Sara Nussbaum-Zentrum für jüdisches Leben in Kassel

Der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für das jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, hat bei seinem Besuch im Sara Nussbaum-Zentrum die Arbeit der Jüdischen Gemeinde in Kassel als „beispielhaft für die Ermöglichung von Begegnungen mit jüdischem Leben in unserem Land“ bezeichnet.

In seinem Gespräch mit der Geschäftsführerin des Sara Nussbaum-Zentrums und Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Kassel, Ilana Katz, der Leiterin des Zentrums Elena Padva und des Leiters der Informationsstelle Antisemitismus Kassel, Martin Sehmisch, zeigte sich Uwe Becker tief angetan von der engagierten Arbeit des Zentrums, das mit seiner Tätigkeit die vielen Gesichter und Geschichten der Juden und des Judentums aufzeigen möchte, den Staat Israel erklärt, einen Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus und der Menschenfeindlichkeit leisten will und die Gesellschaft mit gestalten möchte.

Ausstellungen, Vorträge, Führungen, Konzerte und Workshops

„Das Sara Nussbaum-Zentrum in Kassel schafft in vielfältiger Weise Zugang zu einem engagierten und selbstbewussten Judentum in unserem Land und baut gleichzeitig mit Programmen wie ,Selam und Shalom‘ auch interreligiöse Brücken. Von Ausstellungen, Vorträgen, Führungen und Konzerten über Workshops für Schülerinnen, Schüler und Erwachsene bis hin zur Beratung für Menschen, die von Antisemitismus betroffen sind, reicht ein umfangreiches Spektrum, das es so nur an ganz wenigen Orten in unserem Land gibt“, sagte Becker.

„Die Vermittlung jüdischen Lebens ist ein wichtiges Element im Kampf gegen den Antisemitismus, denn das Kennenlernen von jüdischer Tradition ersetzt Vorurteile durch eigene Urteile, die man sich bilden kann, wenn man wie in Kassel die Möglichkeit der Begegnung hat. Mit Angeboten für Lehrkräfte oder andere Multiplikatoren sorgt das Sara Nussbaum-Zentrum zudem dafür, dass Menschen, die Umgang etwa mit Jugendlichen oder anderen Personengruppen haben, selbst sprechfähig über Fragen des Judentums oder über Israel werden und damit aktiv am Abbau von antisemitischen Stereotypen mitwirken können“, so Becker abschließend.

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