Regionallastenausgleich

Raunheim erhält Ausgleich für Fluglärm

1,4 Mio. Euro für Kita-Personal und Integration

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Fluglärmmessung
© Fraport AG

Raunheim erhält rund 1,4 Mio. Euro nach dem Regionallastenausgleichsgesetz für besonders stark von Fluglärm belastete Kommunen. Der entsprechende Bescheid wurde der Kommune übersendet, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Verschiedene Konzepte in Kitas

Mit dem Geld will die Stadt verschiedene Konzepte in Kitas realisieren, bei denen es unter anderem um Sprachentwicklung und -förderung von Kindern und Eltern mit Migrationshintergrund geht. Es sollen Orientierungs-, Integrations- und Alphabetisierungskurse finanziert werden sowie die dadurch entstehenden Personalkosten und Mietzahlungen für ein zusätzliches Gebäude.

Mit dem Regionallastenausgleichsgesetz stellt das Land Hessen jährlich 4,5 Millionen Euro bereit für Städte und Gemeinden im Umfeld des Frankfurter Flughafens. Das Geld stammt aus den Dividendeneinnahmen des Landes für dessen Fraport-Aktien und kann unter anderem für Kinder- und Jugendbetreuung, zur Schalldämmung oder zur Aufwertung von Freizeiteinrichtungen eingesetzt werden.

Die Mittel werden nach einem festen Schlüssel verteilt, der sich daran orientiert, wie stark eine Kommune von Fluglärm belastet ist und wie viele ihrer Einwohnerinnen und Einwohner betroffen sind. Danach stehen Raunheim für die Jahre 2017 bis 2021 jeweils 469.000 Euro zu, die Mittel für 2017 bis 2019 wurden jetzt abgerufen.

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