Diskussionsveranstaltung

Politikunterricht mit Ministerin

Die hessische Europaministerin Lucia Puttrich besucht die Vogelsbergschule in Schotten und diskutiert über aktuelle politische Themen

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Vogelsbergschule in Schotten
© Staatskanzlei

Die hessische Europaministerin Lucia Puttrich hat am Freitag die Vogelsbergschule in Schotten (Vogelsbergkreis) besucht und dort mit Schülern und Schülerinnen einer achten Klasse diskutiert. Puttrich war einer Einladung der Schule gefolgt. Auf dem Programm standen aktuelle politische Fragen: der Ausgang der Bundestagswahl vom 24. September und der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea.

„Ich freue mich, dass ich mit euch über zwei so schwierige und zugleich spannende Themen diskutieren kann und ihr euch gut vorbereitet habt“, lobte die Ministerin die Schülerinnen und Schüler. Die Idee zum Besuch war entstanden, nachdem eine Schülerin aus der Klasse Lucia Puttrich einen Brief mit drei Fragen zum Nordkorea-Konflikt geschickt hatte. Puttrich hatte daraufhin angeboten, in die Schule zu kommen.

Zu den Themen

Wie geht es nach der Bundestagswahl weiter? Kann eine Jamaika-Koalition in Berlin funktionieren? Diese Fragen standen in einem Teil des Gesprächs im Zentrum. Danach ging es um die komplizierte politische Lage im fernen Osten, wo der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un die Weltgemeinschaft mit immer neuen Raketen- und Atomtests provoziert. Zugleich hat der amerikanische Präsident Donald Trump erklärt, dass sich die USA auch militärische Optionen offenhalten.

Der Schlüssel zur Lösung des Konflikts liege in Sanktionen als auch Dialog, sagte die Europaministerin. Offen sei, wie sich die Lage vor dem Hintergrund der handelnden Charaktere Donald Trump und Kim Jong Un entwickeln werde. Beide Seiten hätten es bisher nicht einmal geschafft, wenigstens rhetorisch abzurüsten.

„Ich weiß, dass ihr an einem Wettbewerb der Bundeszentrale für Politische Bildung teilnehmt“; sagte Puttrich zum Abschied: „Ich wünsche euch dabei viel Erfolg und weiter Interesse an politischen Themen.“

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