Krankenhausversorgung

Medizinische Versorgung in Hessen wird für erhöhte Anforderungen ausgebaut

Der hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, hat den Planungsstab „Stationäre Versorgung von COVID-19-Patientinnen und Patienten“ eingesetzt.

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Krankenhaus
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„In den kommenden Wochen und Monaten wird die medizinische Versorgung in Hessen sehr stark in Anspruch genommen werden. Wir brauchen Betten auf Intensivstationen, Beatmungsgeräte und geschultes Personal. Der jetzt eingesetzte Planungsstab wird für die bestmögliche Versorgung und Behandlung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern sorgen“, erklärt Kai Klose.

Koordinierende Krankenhäuser

In jedem der sechs hessischen Versorgungsgebiete sind koordinierende Krankenhäuser benannt. Der Planungsstab entwickelt gemeinsam diesen eine funktionierende Versorgungsstruktur. Er unterstützt und berät die Krankenhäuser sowohl zu Fragen der Sicherstellung als auch zu organisatorischen Fragen und erarbeitet Vorschläge und Handlungsoptionen zur Versorgung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten. Die Leitung des Planungsstabs übernimmt der Ärztlichen Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums, Professor Dr. Jürgen Graf.

"Es ist sehr wichtig, dass wir unsere Kapazitäten und Kompetenzen in Hessen jetzt bündeln und unsere Arbeitsprozesse miteinander abstimmen. Nur so können wir unsere Ressourcen optimal nutzen und eine Versorgung der COVID-19-Patientinnen und -Patienten gewährleisten", erläutert Professor Dr. Graf.

Investitionen in Beatmungsgeräte

Darüber hinaus hat Hessen ein Landesprogramm im Umfang von 10 Millionen Euro gestartet. „Damit wollen wir unter anderem die Zahl der Beatmungsgeräte verdoppeln“, ergänzt Minister Klose.  Derzeit stehen in Hessen 1.400 Beatmungsgeräte zur Verfügung. Der Bund hat insgesamt 16.000 Geräte bestellt, die auf die Länder verteilt werden. Gegebenenfalls könnten auch Altgeräte reaktiviert werden, so der Minister.

Hintergrund

Die koordinierenden Krankenhäuser sind Bindeglieder zwischen dem Planungsstab und den Krankenhäusern im jeweiligen Versorgungsgebiet. In Abstimmung mit dem Planungsstab entwickeln sie ein regionales Versorgungskonzept und setzen dieses im jeweiligen Versorgungsgebiet um. Sie übermitteln aktuelle Übersicht über die Belegung und die Ressourcen aller Krankenhäuser. So wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch bei der Versorgung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten gewährleisten.

Koordinierende Krankenhäuser sind:

  1. Versorgungsgebiet Kassel: Klinikum Kassel
  2. Versorgungsgebiet Fulda-Bad Hersfeld: Klinikum Fulda
  3. Versorgungsgebiet Gießen-Marburg: Universitätsklinikum Gießen-Marburg (Standorte Gießen und Marburg)
  4. Versorgungsgebiet Frankfurt-Offenbach: Universitätsklinikum Frankfurt
  5. Versorgungsgebiet Wiesbaden-Limburg: Helios Dr. Horst Schmidt KlinikenbWiesbaden
  6. Versorgungsgebiet Darmstadt: Klinikum Darmstadt

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Alice Engel
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
+49 611 3219 3408
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