Klimawandel

Landwirtschaft leidet unter Trockenheit

Ministerin Hinz gibt Brachflächen für Futternutzung frei

fotolia_214506318_s.jpg

Dürre in der Landwirtschaft
© bluedesign / Fotolia.com

„Im dritten Jahr in Folge herrscht in Hessen große Trockenheit. Die Landwirtschaft ist hier besonders von der Klimakrise betroffen. Zu wenig Regen im Frühjahr und knappe Futtervorräte ‎verursachen auch in diesem Jahr Versorgungsengpässe. Wir werden deshalb ab 1. Juli auf Einzelantrag und ab 16. Juli landesweit die Brachen, die als ökologische Vorrangflächen ausgewiesen sind, für die Futternutzung freigeben. Damit stehen zusätzlich rund 10.000 Hektar für die Versorgung der Tiere zur Verfügung,“ gab die Hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden bekannt.

Änderung einer Bundesverordnung

Darüber hinaus wird sich Hessen dafür einsetzen, dass ab Oktober Winterzwischenfrüchte auf Ökologischen Vorrangflächen auch als Futtermittel genutzt werden können. Dazu ist die Änderung einer Bundesverordnung erforderlich.

„Wir müssen die Landwirtschaft insgesamt nachhaltiger und widerstandsfähiger für die Zukunft in Zeiten des Klimawandels aufstellen. In engem Austausch mit der Landwirtschaft werden wir eine gemeinsame Strategie entwickeln. Schon jetzt fördern wir mit verschiedenen Programmen landwirtschaftliche Betriebe dabei sich klimastabil aufzustellen und gleichzeitig klimaschonende Methoden umzusetzen“, so Ministerin Hinz abschließend.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Frau Ira Spriestersbach
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
+49 611 815 1020
+49 611 815 1943
pressestelle@umwelt.hessen.de
Schließen