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Future Innovation Lab

Kultusminister Lorz zu Besuch im Büro der Zukunft

24.02.2017Hessisches Kultusministerium
Büro der Zukunft der TU Darmstadt
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© HKM

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat sich heute bei einem Besuch des „Future Innovation Labs“, in einer Art „Büro der Zukunft“, ein Bild der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt gemacht. Das Zukunftslabor ist eine Ausgründung der Technischen Universität Darmstadt und wurde vom Work Life Research Center unter der Führung von Prof. Dr. Ruth Stock-Homburg, Leiterin des Fachbereiches Marketing und Personalmanagement der TU Darmstadt, ins Leben gerufen.

Schnittstelle zwischen Robotik, Informatik, Psychologie und Betriebswirtschaft 

Die Wissenschaftler beschäftigen sich an der Schnittstelle zwischen Robotik, Informatik, Psychologie und Betriebswirtschaft u.a. mit den Fragen „Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten?“, „Welche digitalen Innovationen werden unseren Alltag und die Arbeitswelt verändern?“ und „Wie bereiten sich Unternehmen am besten auf die rasant schnellen Veränderungen vor, um zukunftsfähig zu bleiben?“. „Frau Professor Stock-Homburg und ihr Team forschen schon seit Langem an den neuesten Entwicklungen in der zukünftigen Arbeitswelt – bspw. was den Einsatz von Robotern anbelangt und haben mir mit dem heutigen Besuch einen spannenden Einblick gewährt. Die hier im Future Innovation Lab gewonnen Erkenntnisse werden unsere Berufs- und Arbeitswelt von morgen und übermorgen sicherlich prägen“, zeigte sich der Kultusminister von seinem Besuch begeistert und ergänzte: „Stellvertretend für unsere Lehrkräfte habe ich als Kultusminister ein Interesse daran, früh an dieser Entwicklung partizipieren zu können. Insbesondere berufsbildende Schulen müssen frühzeitig mit den Veränderungen an Berufen und damit auch mit den geänderten Anforderungen an Bildung und Ausbildung von jungen Menschen vertraut werden.“

Empfangen wurde der Kultusminister von den beiden Robotern Renée Nao und Ray, die Lorz zur Begrüßung die Hand schüttelten. Das sogenannte „Future Innovation Lab“ ist mit einer Bürolandschaft ausgestattet, die für die meisten Arbeitnehmer noch nicht zum Alltag geworden ist. So gibt es nicht nur einen Smart-Table, also einen Computer mit Touchscreen in der Größe eines Esstisches, an dem sich bis zu zehn Menschen versammeln und arbeiten können, sondern auch ein besonderes Laufband, auf dem Mitarbeiter ihr Fitness-Programm erledigen, während sie gleichzeitig telefonieren oder am Monitor arbeiten. Außerdem experimentieren die Wissenschaftler mit höhenverstellbaren Schreibtischen, mobilen Meeting-Bereichen und modernen Büroelementen, die die Kreativität und Produktivität steigern sollen.

Für die Zukunft gewappnet sein

„Hier werden Fragen beantwortet, wie zukünftig Personal ausgebildet, gewonnen, motiviert und bestmöglich unterstützt werden kann. Die Antworten liefern somit wichtige Erkenntnisse, wie sich Arbeitgeber zukünftig aufstellen müssen, um für diese Zukunft gewappnet zu sein. Sei es bei der Ausstattung von Arbeitsplätzen, sei es bei dem Thema ‚Führung‘ oder auch bei der sogenannten ‚Work-Life-Balance‘. Auch auf die zukünftige Ausbildung von jungen Frauen und Männern wird dies Auswirkungen haben. Deshalb war der heutige persönliche Informationstermin für mich besonders wichtig“, so der Kultusminister abschließend.

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