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Bildung in Begegnung

Kultusminister Lorz eröffnet Konferenz der Europaschulen in Berlin

06.12.2017Hessisches Kultusministerium

Seit 25 Jahren im Dienste der „Europäischen Idee“

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Konferenz der Europaschulen
© HKM

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute gemeinsam mit der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Lucia Puttrich, die 3. Bildungskonferenz der Europaschulen unter dem Motto „Bildung in Begegnung“ in der Hessischen Landesvertretung in Berlin eröffnet. In seiner Ansprache dankte er den Schulleitungen und Lehrkräften für ihren Einsatz zur Verständigung der europäischen Bevölkerungen. „Seit nunmehr 25 Jahren bilden Sie in den Hessischen Europaschulen Kinder und Jugendliche zu offenen und toleranten Bürgerinnen und Bürgern aus und vermitteln ihnen die Werte dieses einzigartigen Einigungsprojekts. Sie qualifizieren sie in besonderem Maße, in einer globalisierten Arbeitswelt zu bestehen und auch privat mit Menschen aus allen Erdteilen in Kontakt treten zu können. Ihr täglicher Einsatz bildet ein wirksames Gegengewicht zu den aktuellen populistischen und europafeindlichen Strömungen und legt darüber hinaus den Grundstein für die zukünftige europäische Integration“, so der Minister.

In Europa friedlich und aufgeschlossen zusammenzuleben

Die insgesamt 34 Europaschulen in Hessen und das Europa-Studienseminar in Gießen verstehen sich als demokratische und lernende Institutionen, die ihre Rolle als Vermittlerinnen des Wissens in einer sich wandelnden Gesellschaft aktiv wahrnehmen und ihre Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, in Europa friedlich und aufgeschlossen zusammenzuleben. Die wissenschaftliche Begleitung ist ein wichtiger Baustein für die Qualitätssicherung des Schulentwicklungsprogramms „Hessische Europaschulen“ und wird derzeit von Prof. Dr. Sabine Hornberg, Technische Universität Dortmund, wahrgenommen. Die Hessische Landesregierung unterstützt die Europaschulen in ihrer wertvollen Arbeit  seit Jahren. „Unsere Europaschulen stehen für weit mehr als nur Austauschfahrten und transnationale Wettbewerbe. Europabildung durchzieht als Querschnittsaufgabe den gesamten schulischen Alltag und prägt das Bewusstsein nicht nur der Lehrkräfte und Schulleitungen, sondern auch der Schülerinnen und Schüler“, machte Minister Lorz deutlich und fügte hinzu: „In diesem Sinne ist die Ausbildung unserer jungen Europäerinnen und Europäer eine Investition in die Zukunft der Gemeinschaftsidee.“ 

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