Förderung nach Nahmobilität Richtlinie

Kreisweites Radwegekonzept für Waldeck-Frankenberg

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Fahhrad Symbol auf dem Asphalt.
© Markus Mainka / Fotolia

Mit rund 64.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Landkreis Waldeck-Frankenberg bei der Erstellung eines kreisweiten Konzepts für den Alltagsradverkehr. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 100.000 Euro. 

Das Radverkehrsnetz des Landkreises wird zunächst analysiert: Dabei sind die Anbindungen der Stadt- und Ortskerne genauso wichtig wie die Verbindungen zu Bahnhöfen und zentralen Bushaltestellen. Es sollen Maßnahmen identifiziert werden, die das Radfahren sicherer und attraktiver machen, auch in Kombination mit dem ÖPNV. Um zum Umstieg vom Auto aufs Fahrrad zu motivieren, hat der Landkreis vor allem die alltäglichen Wege zur Arbeit, zur Schule und zum Einkaufen im Blick. Im Rahmen einer Online-Beteiligung können die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen einbringen und auf Lücken im Radwegenetz hinweisen.  

Das Radverkehrskonzept des Landkreises Waldeck-Frankenberg ist Bestandteil der Zusammenarbeit der fünf nordhessischen Landkreise Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg, Kassel und Werra-Meißner für ein gemeinsames Radwegemanagement-System. 

Hintergrund

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen, Konzepte und sogar Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.

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