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Wissenschaftsminister Boris Rhein

Kinospot zeigt Hessens Engagement für Cybersicherheit

Clip ist neuester Kampagnenbaustein der Initiative „Hessen schafft Wissen“

Szene aus dem Kinospot von Hessen schafft Wissen

© Hessen schafft Wissen

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute den Startschuss für den ersten Kinospot der Initiative „Hessen schafft Wissen“ gegeben: Ab Donnerstagabend bis zum 27. Dezember läuft in Hessens Kinos vor den Blockbustern ein kurzer Film, der auf das Engagement der Landesregierung im Kampf gegen Cyberkriminalität aufmerksam macht.

Bedrohung durch Hackerangriffe steigt

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Das Internet ist in all unseren Lebensbereichen präsent: Inzwischen schließen viele ihre Rollläden ganz selbstverständlich per Smartphone von unterwegs, ganze Produktionsanlagen sind über das Internet miteinander verbunden. Mit der zunehmenden Vernetzung steigt aber auch die Bedrohung durch Hackerangriffe. Cybersicherheit ist deswegen ein wichtiges Forschungsthema in Hessen. Das vermitteln wir in unserem neuen Kinospot, mit dem wir eine Brücke zwischen seriöser Informationsvermittlung und humorvollem Genrekino schlagen.“

Lösung auf der Website

In dem einminütigen Clip schlüpft Schauspieler Maxwell Richter in die Rolle eines Schurken, der einem Hacker den Auftrag zum Großangriff gibt: Er soll Sicherheitslücken in Heimnetzwerken ausnutzen, Daten rauben und die verzweifelten User zur Kasse bitten. Doch der Hacker muss zerknirscht zugeben, dass der Plan längst gescheitert ist: Die Darmstädter Experten vom CRISP, dem Center for Research in Security and Privacy, waren ihm einen Schritt voraus und konnten ihn rechtzeitig stoppen. Wie sie das geschafft haben, erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Website von „Hessen schafft Wissen“.

Zwei Millionen vom Land für CRISP

Das CRISP ist ein Zusammenschluss zwischen der TU Darmstadt, dem Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), dem Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) und der Hochschule Darmstadt. Über 450 Forscherinnen und Forscher arbeiten hier an den Kernfragen der Cybersicherheit in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Sie beschäftigen sich mit drängenden Fragen rund um Datenschutz und Datensicherheit und erarbeiten grundlegende und angewandte Lösungen für mehr Sicherheit und Privatsphäre in der Informationstechnologie. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt das CRISP mit zwei Millionen Euro.

729 Millionen für LOEWE

„Durch den Kinospot bekommen die Menschen auf unterhaltsame Weise ein Beispiel gezeigt, woran in Hessen geforscht wird. Das ist auch Ziel unserer Initiative ,Hessen schafft Wissen‘: Wir wollen die moderne Wissenschaft für die Öffentlichkeit sichtbar machen und den konkreten Nutzen für die Gesellschaft in den Blickpunkt zu stellen. Die Weiterentwicklung Hessens als erfolgreicher Wissenschaftsstandort ist der Hessischen Landesregierung ein wichtiges Anliegen. So unterstützen wir mit unserem bundesweit einmaligen Forschungsförderungsprogramm LOEWE vielversprechende Top-Projekte. Neben der Cybersicherheit gehören dazu unter anderem die Insektenbiotechnologie, die Klimaforschung sowie neue Therapien gegen Krebs und Tropenkrankheiten. Im Zeitraum von 2008 bis 2017 stellt das Land insgesamt rund 729 Millionen Euro bereit, 2017 beträgt das LOEWE-Budget rund 58 Millionen Euro“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Was ist Hessen schafft Wissen?

Hessen schafft Wissen wird getragen von den hessischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Partnern aus der Wirtschaft sowie dem Land Hessen. Die Initiative will die Leistungen der hessischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und deren Nutzen für die Bürger verdeutlichen. Zudem will sie den Wissenschaftsstandort Hessen stärken und damit auch die Anwerbung von wissenschaftlichem Nachwuchs sowie von Fach- und Führungskräften fördern. Ein weiteres Ziel ist es, bei jungen Menschen das Interesse an Wissenschaft zu fördern. Der Kinospot ist der neueste Kampagnenbaustein der Initiative. Weitere Maßnahmen sind beispielsweise hessenweite Plakatierungen, Straßenbahnwerbung in Frankfurt und Kassel, BigBanner an großen hessischen Bahnhöfen sowie der bisher größten Stand der hessischen Hochschulen auf dem Hessentag, auf dem sich auf 80 Metern 17 hessische Hochschulen, Studentenprojekte sowie Forschungseinrichtungen präsentierten.

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Christoph Schlein
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