UN-Kinderrechtskonvention

Jahr der Rechte für Kinder und Jugendliche ausgerufen

„Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche zu Fragen, die sie selbst betreffen, beteiligt werden“, so Staatsminister Kai Klose.

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Jugendliche sitzen nebeneinander.
© stock.adobe.com - anatoliycherkas

Zum 31. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention ruft die Hessische Landesregierung das Jahr der Rechte für alle Kinder und Jugendlichen „KinderRechte! ‘20/‘21“ in Hessen aus: „Kinder und Jugendliche sind nicht nur unsere Zukunft – sie haben auch ein Recht auf die Gegenwart. Auch deshalb ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche zu Fragen, die sie selbst betreffen, beteiligt werden“ so Staatsminister Kai Klose.

Kinderrechte in Politik und Gesellschaft noch stärker umsetzen

Ziel der Kampagne ist, dass Kinderrechte in Politik und Gesellschaft bekannter und noch stärker umgesetzt werden. Die Hessische Landesregierung setzt sich bereits seit Jahren für die Bekanntmachung und Verwirklichung von Kinderrechten ein – so wurden bereits im Oktober 2018 Kinderrechte in der Hessischen Verfassung verankert: „Wir in Hessen können auf das bisher Erreichte stolz sein. Dennoch sind die Grundrechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung für Kinder und Jugendliche noch nicht immer und überall eine Selbstverständlichkeit. „KinderRechte! ‘20/‘21“ soll ein weiteres wichtiges Signal an Kinder und Jugendliche sein, dass ihre Rechte in Hessen ernst genommen werden und sie gehört werden“, äußert sich Minister Klose zum Start der Kampagne.

Im Laufe des nächsten Jahres werden vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration bis zu 20 Projekte finanziell gefördert, in denen sich Kinder und Jugendliche kreativ mit Themen rund um das Thema Kinderrechte beschäftigen. Die Projekte sollen im Spätsommer 2021 auf einer Kinderrechte-Road-Show und auf der Abschlussveranstaltung im November 2021 im Hessischen Landtag der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Mit Blick auf die sich verändernde Situation mit der Corona-Pandemie werden immer wieder neue Veranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten, digital und real, dazu kommen.

Resonanzrunden mit jungen Menschen geplant

Zusätzlich plant die Hessische Landesbeauftragte für Kinder- und Jugendrechte, Miriam Zeleke, Resonanzrunden mit jungen Menschen im Alter von 5 bis 18 Jahren zu veranstalten, um die Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu stärken: „Gerade in Zeiten von Covid-19 ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche von Erwachsenen Möglichkeiten bekommen, ihre Wünsche und Ideen zu äußern und somit an wichtigen Entscheidungen beteiligt zu werden“, führt Frau Zeleke aus. Und weiter: „Die Umsetzung der Rechte von Kindern liegt vor allem in der Verantwortung der Erwachsenen.“

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