Startseite Presse Pressemitteilungen Innenminister Peter Beuth: „DRK vermittelt wichtige Grundlagen im Klassenzimmer“

Innenminister Peter Beuth: „DRK vermittelt wichtige Grundlagen im Klassenzimmer“

Land Hessen unterstützt Sanitätsausbildung an Schulen mit 30.000 Euro

Die Hessische Landesregierung unterstützt Freiwillige Feuerwehren und im Katastrophenschutz des Landes tätige Hilfsorganisationen bei ihrem Engagement an Schulen. Innenminister Peter Beuth hat jetzt sechs Förderbescheide in Gesamthöhe von 30.000 Euro für das Deutsche Rote Kreuz unterzeichnet und dabei die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit an Hessens Schulen hervorgehoben.

„Wenn es um Erste-Hilfe-Versorgung geht, stehen Schülerinnen und Schülern in Hessen die ehrenamtlichen Profis unserer Hilfsorganisationen zur Seite. Sie vermitteln, vom Umgang mit einem Sonnenstich, der Versorgung kleinerer Verletzungen oder dem Absetzen eines Notrufs, erste wichtige Grundlagen der Erstversorgung im Klassenzimmer. Damit sensibilisieren sie für die Belange des Katastrophenschutzes und das ehrenamtliche Engagement. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und erlernen Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen.  Das sind wichtige Sozialkompetenzen, die für die persönliche Entwicklung sowie das spätere Berufsleben von herausragender Bedeutung sind“, so Innenminister Peter Beuth.

Mit den Förderungen über je 5.000 Euro unterstützt die Landesregierung das Deutsche Rote Kreuz in folgenden Projekten:

  • Rotkreuz-AG an der Valentin-Traudt-Schule
    Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis)
  • Schulsanitätsdienst-AG an der Heinrich-Auel-Schule
    Rotenburg a.d.F. (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)
  • Juniorhelfer-AG an der Brüder-Grimm-Schule
    Bebra (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)
  • Sanitätsdienst-AG an der Ahnatal-Schule
    Vellmar (Landkreis Kassel)
  • Juniorhelfer-AG an der Albert-Schweitzer-Schule
    Rotenburg a.d.F. (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)
  • Schulsanitäts- und Katastrophenschutz-AG an der Gesamtschule Mücke
    Mücke (Vogelsbergkreis)

Das gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Hessen sowie dem Kultusministerium initiierte Projekt „Mehr Feuerwehr in die Schule“ startete im September 2016 im Hochtaunuskreis und wurde später um die Modellregionen Main-Taunus, Frankfurt sowie Hanau erweitert. Dabei wurden Kooperations- und Unterrichtsformen zwischen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Schulen getestet, um Feuerwehren hessenweit Hilfestellung bei der Anbahnung und Umsetzung von Kooperationen mit örtlichen Schulen sowie der konkreten Unterrichtsgestaltung zu geben. Die Projektergebnisse sowie weitere wertvolle Informationen, Tipps und Arbeitsmaterialen sind in dem Leitfaden „Mehr Feuerwehr in die Schule“ sowie im Internet unter feuerwehr-in-die-schule.de enthalten.

Das zentrale Ziel der Kooperation zwischen Feuerwehr, Hilfsorganisation und Schule ist primär die Nachwuchsgewinnung für den Bereich der Jugendabteilungen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die vielfältigen Aufgaben der ehrenamtlichen Tätigkeit kennen. Weiterhin werden Inhalte aus der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung und Erste Hilfe thematisiert, gefestigt und erweitert. Für die Schule sind die Hilfsorganisationen ein wichtiger Kooperationspartner, der den Lernenden das Ehrenamt näherbringt und als außerschulischer Bildungspartner den Schülerinnen und Schülern vielfältige fachliche und überfachliche Kompetenzen vermittelt.

Hintergrund

Im Rahmen des Projekts „Mehr Feuerwehr in die Schule“ hat das Land eine Förderrichtlinie erarbeitet, um die hessischen Feuerwehren und die im Katastrophenschutz des Landes Hessen mitwirkenden Hilfsorganisationen einschließlich THW bei ihrem Engagement in den Schulen zu unterstützen. Gefördert werden freiwillige Schulangebote je nach Dauer und Angebotsumfang innerhalb eines Schuljahres mit bis zu 5.000 Euro jährlich für Sachkosten wie etwa Schutzkleidung, Schulungs- oder Verbrauchsmaterial. Arbeiten dabei unterschiedliche Fachdienste zusammen, sind weitere Fördermittel möglich. Seit 2017 wurden 90 Projekte mit einer Gesamtsumme von 490.000 Euro unterstützt.

Informieren Sie sich auch im Newsletter, über die gesamte Bandbreite des „Brand- und Katastrophenschutzes“.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Michael Schaich
Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
+49 611 353 1607
+49 611 353 1608
pressestelle@hmdis.hessen.de
Schließen