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„#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“

Hessens Digitalministerin besucht Sonderausstellung im Museum für Kommunikation

Kristina Sinemus: “Die Corona-Krise hat als Katalysator die digitale Transformation mit einem gewaltigen Schub beschleunigt. Entscheidend wird sein, dass wir die Chancen der Digitalisierung, die wir jetzt in der Krise nutzen, in eine Normalität nach Corona überführen.”

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Ein Mann mit Bücherstapel und E-Book
© Tijana / Fotolia

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus informierte sich bei einem Rundgang mit dem Direktor des Museums für Kommunikation Frankfurt, Dr. Helmut Gold, über die Sonderausstellung „#neuland: Ich, wir und die Digitalisierung“. Inhaltlich geht die Ausstellung dabei auf Fragestellungen ein, wie sich die Digitalisierung konkret auf unser Leben auswirkt und in welchen Bereichen sich die Gesellschaft verändert. “Die Corona-Krise hat als Katalysator die digitale Transformation mit einem gewaltigen Schub beschleunigt. Entscheidend wird sein, dass wir die Chancen der Digitalisierung, die wir jetzt in der Krise nutzen, in eine Normalität nach Corona überführen”, erklärte Digitalministerin Sinemus. “Hier leistet die Ausstellung einen großartigen Beitrag und verspricht den Besucherinnen und Besuchern faszinierende Eindrücke.”

„Die Ministerin hat Recht, Corona hat uns einen großen Schub bei der Digitalisierung beschert! Hier gilt es anzuknüpfen. Neben der erforderlichen technischen Ausstattung geht es vor allem um die Schlüsselkompetenzen für einen bewussten Umgang: Medienkompetenz und Digital Litercy sind elementar, damit die Menschen den digitalen Wandel nicht nur passiv erleben, sondern aktiv mitgestalten können. Dafür können wir als Museum und außerschulischer Lernort viel beitragen“, ergänzte Direktor Dr. Helmut Gold.

Eine digitale Gesellschaft gestalten

Bis zum 18. Oktober 2020 präsentiert das Museum für Kommunikation und die Nemetschek Stiftung die Sonderausstellung. Seit 12. Mai 2020 hat das Museum für Kommunikation Frankfurt nun wieder für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Ausstellung zeigt unseren digitalen Alltag und fragt, wie wir eine digitale Gesellschaft gestalten wollen. Mit der Ausbreitung des Coronavirus hat sich das Ausstellungsteam dazu entschlossen, die damit verbundenen digitalen Phänomene als ‚Corona-Spur‘ zusätzlich in die Ausstellung einfließen zu lassen. Die Ausstellung bietet für die Besucherinnen und Besucher viele Informationen zur Digitalisierung in Deutschland und Anregungen für einen bewussten Umgang mit digitalen Technologien und Möglichkeiten und ist in fünf Themenbereiche gegliedert: Identität & Profil, Kommunikation & Diskurs, Optimierung, Beziehungen sowie Wissen & Orientierung. Pro Bereich steht eine Frage im Vordergrund, die den Themenraum eröffnet und gleichzeitig zur Reflexion anregt: Wie also wollen wir miteinander kommunizieren? Wer sind die Menschen hinter den Profilen, die mir in sozialen Netzwerken begegnen? Was ist ein optimales Leben? Wo finden wir neue Wissens- und Informationsquellen? Wie beeinflusst die Digitalisierung unsere Beziehungen und Freundschaften?

Außerdem setzt sich die Ausstellung mit den digitalen Möglichkeiten beim Arbeiten auseinander. Zudem werden die Diskussionen und Kommentare in den sozialen Netzwerken in den Blick genommen. Hierbei zeigt sich, dass Fake News eine ernstzunehmende Bedrohung im Internet geworden sind. In Video-Statements erzählen Personen aus der Rhein-Main-Region von ihren Berührungspunkten mit der digitalen Transformation. Die Ministerin zeigt sich begeistert von der Art der Umsetzung: „Ein verantwortungsbewusster Umgang mit digitalen Medien schließt verlässliche Quellen ein. Mir ist der Aspekt des verantwortungsbewussten Umgangs mit digitalen Lösungen zum Nutzen für die Gesellschaft sehr wichtig, denn Digitalisierung muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Das zeigt die Ausstellung auf eine wunderbare Art und Weise.“

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Christian Henkes
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