CSD Wiesbaden

„Hessen ist bunt, Vielfalt bereichert uns“

Vier hessische Ministerien setzen mit Regenbogenbeflaggung ein Zeichen zum Christopher Street Day Wiesbaden.

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Regenbogenflagge Gay Pride
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Als Zeichen für das weltoffene und vielfältige Hessen hissen das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst anlässlich des Wiesbadener Christopher Street Day-Wochenendes Regenbogenflaggen. „Ich freue mich, dass wir erneut ein gemeinsames Zeichen der Solidarität setzen. Vielfalt, Akzeptanz und ein diskriminierungsfreies Miteinander sind elementare Bestandteile unserer Landespolitik. Wir wollen, dass alle Menschen in Hessen ohne Angst verschieden sein können – gleich welcher sexuellen Orientierung sie sind oder welcher geschlechtlichen Identität sie sich zugehörig fühlen“, sagt der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. „Wer die UEFA zu Recht dafür kritisiert, die Regenbogen-Beleuchtung von Fußballstadien zu untersagen, sollte sich jeden Tag für Vielfalt ins Zeug legen!“

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betont, dass Vielfalt etwas Selbstverständliches ist: „In einer demokratischen Gesellschaft haben alle das Recht, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst sie selbst sein zu können. In Hessen werden alle sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten respektiert und wertgeschätzt, denn Vielfalt ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“

Flagge zeigen - in zweierlei Hinsicht

Auch dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist es wichtig, Flagge zu zeigen und mit dem Hissen der Regenbogenfahne ein Zeichen zu setzen. „Wir haben viele wirklich wichtige Herausforderungen zu bestehen. Wir müssen die Klimakrise überwinden und den Verlust der biologischen Vielfalt verhindern. Und deswegen ist für Intoleranz, für Hass und Hetze und Ausgrenzung überhaupt kein Platz. Unser Ministerium zeigt Flagge am CSD in Wiesbaden, weil wir nur gemeinsam und solidarisch für eine bunte und vielfältige Gesellschaft einstehen können.“, sagt Umweltministerin Priska Hinz.

Wissenschaftsministerin Angela Dorn weist zusätzlich darauf hin, dass jeder Mensch das Recht auf einen Zugang zu Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur hat – unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. „Unsere Gesellschaft braucht alle klugen und kreativen Köpfe, die mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen die Herausforderungen von morgen angehen – Vorurteile und Diskriminierung haben weder in Wissenschaft und Kunst noch irgendwo anders einen Platz. Unser Ziel sind deshalb gerechte Chancen, damit alle ihr volles Potenzial entfalten können. Wenn LSBT*IQ-Menschen für Vielfalt auf die Straße gehen, setzen sie sich damit auch dafür ein, dass die Gesellschaft zukunftsfähig bleibt.“

Der diesjährige Christopher Street Day Wiesbaden steht unter dem Motto Mutausbruch. „In einer Zeit, in der schwule Männer mit brennbaren Flüssigkeiten übergossen und angezündet werden, in der schwule Pärchen angegriffen und umgebracht werden, in der trans* Frauen und Männer täglich angegriffen, getötet und auch aus der eigenen Community angefeindet werden, in der lesbische Pärchen in einem öffentlich Bus sexuell genötigt werden, angegriffen und geschlagen werden, in dem bisexuelle Menschen immer noch lächerlich gemacht werden und nicht ernst genommen werden, ist es Zeit, mutig zu sein.“, erklärt Thorsten Buschmeier, Vorstandsmitglied bei Warmes Wiesbaden e.V. und Projektleitung des CSD 2021.

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