Geschlechtergerechtigkeit

Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Belangen

Kommentar von Sozial- und Integrationsminister Kai Klose zum Thema Lohnungleichheit: „Alle Beschäftigten müssen am Arbeitsmarkt und in allen gesellschaftlichen Belangen gleichgestellt sein.“

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Kai Klose, Minister für Soziales und Integration
Minister für Soziales und Integration Kai Klose
© HMSI

„Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen Bereichen zu verwirklichen, ist und bleibt für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ein zentrales Ziel und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dabei geht es eben nicht um vordergründige Symbolpolitik, sondern um reale Verbesserungen. Konkret: Es geht um die Gleichverteilung von Macht, Geld und Anerkennung. Alle Beschäftigten müssen für gleiche Arbeit nicht nur das gleiche Gehalt erhalten, sondern auch am Arbeitsmarkt und in allen gesellschaftlichen Belangen gleichgestellt sein“, sagt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose am Donnerstag im Hessischen Landtag.

Klose verweist auf die Maßnahmen, die das Land in den vergangenen Jahren bereits ergriffen hat, beispielsweise die erst kürzlich eingeführte Brückenqualifizierung, um die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, die Frauen besonders hart trifft. Basis für die Entwicklung von Maßnahmen seien auch die Daten des hessischen Lohnatlas, die Transparenz schafften. „Von 2012 bis 2018 konnten wir die Lohnlücke um vier Prozent verringern. Sie beträgt in Hessen aber immer noch durchschnittlich 11,9 Prozent. Gleichberechtigung und Chancengleichheit sind historische Aufgaben, für die man leider langen Atem braucht. Umso erfreuter bin ich über die Erfolge, die wir erzielt haben.“

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