Wohnen

Fünfte regionale Baulandkonferenz

Neuer Wohnraum bevorzugt in Innenentwicklung

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Baukräne
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Neue Wohngebiete sollten nach Auffassung von Hessens Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir bevorzugt in Innenentwicklung und in der Umgebung von Bahnstationen entstehen. „Wir müssen Wohnraum schaffen, aber gleichzeitig den ständigen Flächenverbrauch vermindern, das Klima schützen und den Verkehr nachhaltiger machen. Ohne neue Baugebiete wird es nicht gehen, aber die Chancen der Innenentwicklung liegen auf der Hand und müssen genutzt werden“, sagte der Minister am Donnerstag auf der Regionalen Baulandkonferenz in Kassel. Der Wohnungsbau müsse dieser mehrfachen Herausforderung gerecht werden.  

„Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, aber es geht auch um die Weiterentwicklung der Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden“, sagte der Minister. „Deshalb müssen die Fragen der Verkehrserschließung, der sozialen Infrastruktur, der Energieeffizienz und der Zukunft unserer Wohnformen bei der Entwicklung von Baugebieten im Zusammenhang angegangen werden.“

Ende einer Serie von fünf Regionalkonferenzen

Mit der Veranstaltung in Kassel ging eine Serie von fünf Regionalkonferenzen zu Ende. Vereinbart wurden sie im Rahmen der 2015 gegründeten Allianz für Wohnen, um die Abstimmung zwischen Land, Kommunen und anderen am Wohnungsbau Beteiligten zu verbessern. Der Allianz für Wohnen gehören neben dem Land Hessen die Verbände der Wohnungswirtschaft, die kommunalen Spitzenverbände, Kammern, Mieterbund und weitere Interessenverbände sowie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen an.  

Für den geförderten Wohnungsbau stellt Hessen bis zum Jahr 2024 die Rekordsumme von 2,2 Mrd. Euro bereit. „An fehlendem Geld wird kein Vorhaben scheitern“, sagte der Minister. Dagegen fehle es in den Ballungsgebieten an baureifen Grundstücken. Al-Wazir wies darauf hin, dass Hessen die Städte und Gemeinden bei der Ausweisung und Aktivierung solcher Flächen mit Beratung, aber auch im Rahmen der Stadtentwicklungsprogramme unterstützt. Wohnungspolitik genieße für die Landesregierung höchste Priorität.

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