SWIM

Förderung der Freibadsanierung in Rüdesheim

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Ein Schwimmtrainer spricht zu mehreren Kindern im Schwimmbad
© .shock / Fotolia

Innenminister Peter Beuth hat die Stadt Rüdesheim am Rhein besucht und der städtischen Fremdenverkehrsgesellschaft einen Zuwendungsbescheid aus dem SWIM-Programm in Höhe von 332.000 Euro übergeben. Mit der Landesförderung soll das undicht gewordene Schwimmbecken des Asbach-Bads saniert und ein barrierefreier Pavillon mit Umkleiden und Erste-Hilfe-Station gebaut werden.

„Das am Ufer gelegene Asbach-Bad ist eine Perle im Rheingau und Anziehungspunkt für viele tausende Besucher im Jahr. Damit das moderne Freibad nichts von seinem Charme verliert und noch attraktiver und beliebter wird, unterstützt die Hessische Landesregierung die Modernisierung des Schwimmbeckens sowie den Bau eines Pavillons mit behindertengerechten Toiletten, barrierefreien Umkleiden sowie Erster-Hilfe-Station mit finanziellen Mitteln aus dem SWIM-Programm. Damit tragen wir zum Erhalt der Rheingauer Schwimmlandschaft bei und fördern die Ausbildung der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in der beliebten Freizeit- und Touristenregion“, so Sportminister Peter Beuth.

Nachhaltiger und wirtschaftlicher Bäderbetrieb

Im Asbach-Bad soll bis zur kommenden Freibadsaison das Becken mit Edelstahl ausgekleidet, verankert und verschweißt werden. Künftig sollen dann insgesamt 31 Strahlenturbulenzdüsen den Wasserzulauf sicherstellen. Zuletzt war das Schwimmbecken durch Risse undicht geworden, so dass der tägliche Wasserverlust zu deutlichen finanziellen Einbußen führte. Mit der Modernisierung des Beckens kann ein nachhaltiger und wirtschaftlicher Bäderbetrieb sichergestellt werden. Darüber hinaus wird ein barrierefreier Pavillon errichtet, der über Geräteraum, Spinde, Wickelraum, Umkleiden sowie ausreichend Platz für eine Erste-Hilfe-Station verfügt.

Das Asbach-Bad, benannt nach dem Fabrikanten der ortsansässigen Weinbrennerei Asbach & Co., Hermann Asbach, wurde 1953 eröffnet und im Laufe der Jahrzehnte mehrmals modernisiert. Das idyllisch am Rhein gelegene Freibad ist eine beliebte Sport- und Ausflugsstätte und erfreut sich mit großem Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbereich, Kleinkinderbereich sowie einem separaten Sprungbecken großer Beliebtheit bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie zahlreicher Touristen, welche das Rheintal und die Stadt über die Sommermonate besuchen. Mehr als 57.000 Besucher registriert das Asbach-Bad jährlich. Auch Schulklassen und Vereine nutzen die Sportstätte regelmäßig.

Kommunen profitieren vom SWIM-Programm

„Die Modernisierung des Asbach-Bads in Rüdesheim ist ein schönes Beispiel dafür, wie Kommunen vom SWIM-Programm profitieren können. Das Bad wird dem Schulschwimmen, der Schwimmausbildung sowie der allgemeinen Gesunderhaltung zugutekommen. Daneben werden etliche Vereine das aufgewertete Freibad für Kurse nutzen. Ich bin überzeugt davon, dass das tolle Familienbad am Rhein mit seinen zahlreichen Attraktionen weiterhin viele Besucher in ihren Bann ziehen wird. Allen künftigen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich viel Freude beim Schwimmen und Baden“, so Peter Beuth.

Die Hessische Landesregierung stellt für 2020 insgesamt fast 59 Millionen Euro für die Sportförderung bereit. Insgesamt investiert die Landesregierung 2020 knapp 20 Millionen Euro in Sportstättenbau und -sanierung. Seit 2019 stehen jährlich jeweils zehn Millionen Euro für Investitionen in die Infrastruktur der hessischen Schwimmbäder zur Verfügung.

Hintergrund:

Mit SWIM will das Land die Schwimmbadinfrastruktur erhalten und weiter unterstützen. Hessische Landkreise, Städte, Gemeinden und deren öffentlich-rechtliche Unternehmen sowie Zweckverbände können sich für das Förderprogramm bewerben. Darüber hinaus sind auch gemeinnützige Sportverbände und -vereine sowie Fördervereine und andere gemeinnützige Institutionen antragsberechtigt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Maßnahmen, welche die Betriebskosten und insbesondere den Energieverbrauch senken. Wichtig ist zudem, dass die Schwimmbäder Schulschwimmen oder Schwimmkurse anbieten. Wenn ein kommunaler Sportstättenentwicklungsplan vorliegt, wird dies ebenfalls bei der Prüfung einer Fördermöglichkeit berücksichtigt. Zur zielgerichteten Strukturierung der Förderung ist eine Aufnahme der Maßnahme auf eine Prioritätenliste des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt notwendig. Die Landesregierung hatte in den Jahren 2007 bis 2012 im Rahmen des Hallenbad-Investitionsprogramms (HAI) bereits insgesamt 105 Hallenbäder mit Landesmitteln in Höhe von insgesamt rund 45 Millionen Euro bezuschusst.

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