Internationaler Tag des Ehrenamtes 2020

Europaministerin trifft Rettungshundestaffel Wetterau e.V.

Lucia Puttrich: „Ehrenamt zum Schutz von Leben“

Die Rettungshundestaffel Wetterau e.V.
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Aus dem Archiv: Die Rettungshundestaffel Wetterau e.V.
© Staatskanzlei

Hessens Europaministerin Lucia Puttrich hat heute in einem Online-Meeting Mitglieder der Rettungshundestaffel Wetterau e.V. getroffen. Hintergrund war der Internationale Tag des Ehrenamtes, der jedes Jahr am 5. Dezember stattfindet. In dem gut besuchten Meeting wurde sich über eine ganze Reihe von Themen ausgetauscht. Der Vereinsvorsitzende Markus Gerhardt erläuterte in einer Präsentation, wie man vom Familienhund zum Retter auf vier Pfoten wird.

„Was die Mitglieder und ihre Hunde leisten, ist ein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaft. Sie unterstützen die Polizei und Feuerwehr dabei, zum Beispiel vermisste Menschen wiederzufinden. Dabei können Hund und Hundeführer sehr große Flächen in kurzer Zeit durchsuchen, etwa 50.000 m² in nur 30 min. Gerade in kühleren Jahreszeiten oder wenn Menschen sich in hilflosen Situationen befinden, kann diese Schnelligkeit Leben retten. Für dieses Engagement und Ehrenamt danke ich allen Mitgliedern und Unterstützern des Vereins“, so Lucia Puttrich, die selbst begeisterte Hundebesitzerin ist.

Rettungshundestaffel kümmert sich um Menschen in Not

„Der Vereinsalltag ist vor allem vom Training für Hund und Mensch geprägt. Denn es gibt schon bei der Planung von größeren Suchaktionen einiges zu beachten. Unsere Erfahrung hilft dabei, Suchgebiete einzugrenzen und Menschen so schnell wie möglich zu finden. Dabei arbeiten wir sehr gut mit der örtlichen Polizei und Feuerwehr zusammen. Der Verein nutzt dabei auch Apps um ein 24 Stunden/7 Tage die Woche Alarmsystem anzubieten. Unsere Mitglieder sind Tag und Nacht bereit, sich um Menschen in Not zu kümmern“, erläuterte der Vereinsvorsitzende Markus Gerhardt.

Um die Vereinsarbeit der Rettungshundestaffel Wetterau e.V. ein wenig zu unterstützen, hatte die Europaministerin eine Zuwendung in Höhe von 500,00 Euro dabei: „In Zeiten der Covid19-Pandemie ist vieles nicht möglich. Mit den ausgebildeten Hunden unterstützt der Verein nicht nur die Gefahrenabwehr, sondern gelegentlich besuchen Vereinsmitglieder auch Kindertagesstätten um Kindern den richtigen Umgang mit den Tieren zu zeigen. Diese Aktivitäten mussten stark eingeschränkt werden. Auch die üblichen Spendenveranstaltungen auf Messen und Veranstaltungen konnten in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Die Zuwendung von 500,00 Euro soll deshalb den Verein und seine wichtige Arbeit unterstützen“, sagte die Staatsministerin.

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