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Initiative „Woman go digital“

Digitalministerin Sinemus liegt das Thema Frauen in der Digitalen Welt am Herzen

„Gerade Frauen können von der Digitalisierung enorm profitieren“

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Frau, die am Laptop arbeitet
© Jacob Lund / Adobe Stock

Anlässlich der Fachtagung des Landesfrauenrates zum Thema „Frauenbewegung 4.0“ im Rathaus Wiesbaden sagt Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung:

„Das Thema Frauen in der Digitalen Welt liegt mir ganz besonders am Herzen. Es bietet große Chancen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gerade auch im ländlichen Raum. Für die Landesregierung ist der Breitbandausbau eine Top-Priorität. Mit Breitband angebunden zu sein, sichert Jobs in der Fläche und ermöglicht hochwertiges und modernes Arbeiten auch im Home-Office. Das senkt Pendelzeiten und gibt hohe Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Damit hat die ganze Familie Vorteile.

Das Thema Frauen in der IT haben wir im neuen Digitalressort sofort in den Blickpunkt genommen und die Initiative „Woman go digital“ ins Leben gerufen. Hier steht der Netzwerkgedanke im Vordergrund. Denn Frauen sind nach wie vor unterrepräsentiert in IKT-Berufen und dies soll sich perspektivisch in Hessen ändern. Hier muss man bereits bei den Kleinen anfangen und dies bis ins hohe Alter fortsetzen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Frauen zu Beginn und im Laufe ihres Berufslebens die optimalen Chancen haben. Dies bedeutet konkret, Möglichkeiten zu schaffen, dass Mädchen, Mütter, Omas, Eltern, Betreuerinnen und Betreuer selbst keine Angst vor Technik und Digitalisierung haben und als Beispiel vorangehen. Auch die Verbände sollten Taktgeber sein, um ihre Mitglieder zu motivieren, sich zu digitalisieren. Dies kann im Kleinen und im Großen sein. Das Ergreifen eines IT-nahen Berufes soll künftig nicht mehr die Ausnahme für Frauen sein, sondern die Regel. Dies ist eine Chance, sowohl für Frauen als auch für die Berufsbilder selbst.

Mut machen, Frauen vernetzen

Frauen sollen nicht nur interessiert werden für Berufe im Kontext von Digitalisierung, sondern Digitalisierung auch im Berufsalltag - sei es im Bereich Fortbildungen mit Webinaren, E-learnings oder Ähnlichem sowie im täglichen Arbeiten beispielsweise in Form von Homeoffice. Immer mehr Fortbildungsangebote gibt es in digitalisierter Form oder zum Thema Digitalisierung – es ergeben sich Chancen hierdurch, z.B. nach der Elternzeit, wieder einen besseren Berufseinstieg zu finden Die Vielzahl der Verbände, die hier vertreten sind, können Mut machen, Frauen vernetzen, eigene Angebote schaffen und Impulse an Ihre Mitglieder weiterleiten.“

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Christian Henkes
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