Digitalisierung

Digitalministerin begrüßt neue Mitglieder des Rats für Digitalethik

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus: „Neumitglieder erweitern Kompetenzen des Rats für Digitalethik und unterstützen uns, gemeinsam die Digitalisierung in Hessen mit Blick auf das Wohl der Menschen zu gestalten.“

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Unterschiedliche Wachstumsstadien digitaler Baum
© Chan2545 / AdobeStock

Mit Einberufung eines ‚Rats für Digitalethik‘ hat sich die Hessische Landesregierung entschlossen, die Chancen der Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit des Landes zu nutzen. Zum 01. Juli 2020 wird der Rat für Digitalethik um neue Mitglieder erweitert, die sich in der kommenden Sitzung des Rats am 3.7. erstmals mit einem Schwerpunktthema zur ‚Arbeitswelt der Zukunft‘ auseinandersetzen werden.

Kompetenzen erweitern

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern, mit deren Hilfe wir eine große gesellschaftliche Breite abdecken und unsere Kompetenzen erweitern. Sie werden uns unterstützen, gemeinsam die Digitalisierung in Hessen mit Blick auf das Wohl der Menschen zu gestalten. Unser Anspruch hessischer Politik war und ist es, dass die Digitalisierung einen sichtbaren und messbaren Nutzen für die Menschen und für die Wirtschaft erzeugt. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Dies erfordert eine ganzheitliche Strategie, es braucht politische Gestaltung und klare Rahmen“, betonte die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, die den Vorsitz über den Rat im Frühjahr 2019 übernommen hat.

Folgende Kandidat/-innen werden den Rat als neue Mitglieder ab dem 01.07.2020 erweitern und damit die Kompetenzen der bisherigen Mitglieder ergänzen.

  • Carsten Knop, Herausgeber der FAZ
  • Mattias Knuhr, Betriebsleiter Schreinerei Luther und Gewinner German  
  • Design Award 2016,
  • Christina Kraus, Gründerin meshcloud,
  • Prof. Martina Löw, Planungs- und Architektursoziologie, TU Berlin,
  • Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, Wissenschaftsjournalistin, Fernsehmoderatorin, Autorin und YouTuberin,
  • Prof. Dr. Barbara Schmitt, Bürgerliches Recht, Gesellschaftsrecht & Arbeitsrecht, TH Aschaffenburg,
  • Philipp Wendt, Vorstand Hessische Verbraucherzentrale sowie
  • Prof. Dr. Petra Gehring, Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt, als kooptiertes Mitglied in ihrer Funktion als geschäftsführende Gründungsdirektorin des Hessischen Kompetenzzentrums für                verantwortungsbewusste Digitalisierung.

Der Rat für Digitalethik setzt sich damit aus insgesamt 22 hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Sie alle arbeiten ehrenamtlich und unabhängig und bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründe aus der Praxis mit. Neben der Beratung aktueller Digitalisierungsvorhaben der Landesregierung steht der Austausch mit dem Hessischen Kompetenzzentrum für verantwortungsbewusste Digitalisierung auf der Tagesordnung der kommenden Sitzung am 3.7..

Arbeitswelt der Zukunft

Als Schwerpunktthema wird sich der Rat dann auch mit der Arbeitswelt der Zukunft beschäftigen mit dem Ziel, zentrale Handlungsfelder zu identifizieren, die später in einem Impulspapier veröffentlicht werden sollen. Im „Rat für Digitalethik“ werden zukunftsgerichtete und innovative Antworten auf die aktuellen Herausforderungen gefunden werden. Hierbei soll ein offener, konstruktiver und zukunftsgewandter Diskurs mit hochrangigen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft gepflegt werden. „Wir müssen den technologischen Fortschritt gestalten. Das Know-how der Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen hilft dabei, die Politik der Digitalisierung in und für Hessen besser zu machen“, so die Ministerin.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Christian Henkes
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