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Internationaler Austausch

Beschluss des Europäischen Parlaments: Zusätzliche Mittel für Bildung und Forschung

19.09.2019Hessische Staatskanzlei

Die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich begrüßt, dass die Europäische Union noch im Haushalt 2019 zusätzlich 100 Millionen Euro für Bildung und Forschung zur Verfügung stellt.

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Abstimmung im Europäischen Parlament
© European Union 2019 / EU-Parlament

„Das sind unmittelbare Investitionen in junge Menschen und in die Zukunft der Europäischen Union. Was gut ist für junge Menschen, ist gut für Europa“, sagte Puttrich am Donnerstag. Die Mittel fließen in das EU-Forschungsprogramm „Horizont 2020“ (80 Millionen Euro) und in das Programm Erasmus Plus (20 Millionen Euro). Für beide Programme stehen damit 2019 rund 15,2 Milliarden Euro zur Verfügung.

Bedeutung des Programms Erasmus Plus

Die Ministerin verweist insbesondere auf die Bedeutung des Programms Erasmus Plus für den internationalen Austausch. „Jedes Jahr nutzen Tausende von Studierenden die Möglichkeit zum Aufenthalt im Ausland und zur Förderung durch Erasmus. Das Programm richtet sich aber genauso an Auszubildende. Hier wünsche ich mir noch mehr Zuspruch von jungen Menschen, denn ein Auslandsaufenthalt macht sie fit für den europäischen Arbeitsmarkt. Davon profitieren nicht nur die jungen Arbeitnehmer, sondern auch ihre Betriebe. Außerdem entsteht auf diese Weise Stück für Stück eine europäische Identität.“

Mehr Mittel für internationalen Austausch

In Zukunft werde die Europäischen Union noch mehr Geld in diesem Sektor ausgeben, sagte die Ministerin. Im künftigen EU-Haushalt, der von 2021 bis 2027 gilt, sollen die Mittel für Erasmus + auf rund 30 Milliarden Euro verdoppelt werden. „Die Verhandlungen über den Haushalt sind noch nicht abgeschlossen, aber alle Beteiligten in Brüssel wissen um die Bedeutung sind sich einig über die Bedeutung von Bildung und Forschung für Europa.

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