Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“

Bescheid für den TV Friedrichstein Alt-Wildungen

11.07.2018Hessische Staatskanzlei

Staatssekretär Michael Bußer überreicht Bescheid an den TV Friedrichstein Alt-Wildungen in Bad Wildungen

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Bescheidübergabe in Bad Wildungen
© Staatskanzlei

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat dem Turnverein Friedrichstein Alt-Wildungen 1911 e.V. in Bad Wildungen einen Förderbescheid über 3.500 Euro aus dem Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ überreicht. Mit dem Geld wird der Verein beim Bau einer Veranstaltungs- und Verkaufsbude auf dem Sportgelände unterstützt, damit sportbegeisterte Menschen bei Heimspielen und Turnieren der Vereinsmannschaften mit Essen und Getränken bewirtet werden können. „Sportvereine leisten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, da sie die Menschen zusammenführen. Hier lernen schon die Kleinsten, dass Werte wie Respekt, Teamgeist oder Fairplay wichtig sind. Zudem tragen die Vereine im ländlichen Raum dazu bei, dass sich die Menschen mit ihrer Heimat und ihrer Region verbunden fühlen“, sagte der Sprecher der Landesregierung bei der Übergabe des Bescheids.

Förderung der ländlichen Regionen

Die Landesregierung hat die Förderung der ländlichen Regionen zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht und investiert dafür in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel. Ein Baustein ist das Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“. Die Fördermittel werden bereitgestellt, damit Vereine, Verbände und Freiwilligenagenturen, aber auch gemeinnützige Organisationen und private Initiativen die Ortskerne in ihren Kommunen aktivieren und verschönern können.

Auch das Projekt des TV Friedrichsteins wird durch das Programm unterstützt. Der Verein ist mit über 1.000 Mitgliedern der größte Sportverein von Bad Wildungen und betreibt seit über 25 Jahren eine Spielgemeinschaft mit dem VfL Bad Wildungen. 1994 wurde ein weiterer Sportplatz errichtet, der in den vergangenen Jahren modernisiert wurde und auf dem ein Kunstrasenplatz entstand. Hier können die Jugend- und Seniorenmannschaften unter optimalen Bedingungen trainieren. Mittlerweile nutzen auch Nachbarvereine den Platz für ihre Rückrundenvorbereitungen. Damit zukünftig die Besucherinnen und Besucher mit Essen und Getränken versorgt werden können, plant der TV Friedrichstein den Bau eine Veranstaltungs- und Verkaufsbude. „Von dem Projekt profitieren alle sportbegeisterten Menschen, unabhängig von ihrem Alter. Gleichzeitig optimiert der Verein sein Angebot für sportinteressierte Menschen, die ihrer Mannschaft die Daumen drücken. Wir als Hessische Landesregierung unterstützten dieses Anliegen gerne, damit der Sportplatz auch in Zukunft ein Ort ist, an dem die Menschen zusammenkommen“, so Michael Bußer.

Das Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ unterstützt Projekte von 1.000 Euro bis zu 5.000 Euro. Davon kann zum Beispiel die Gestaltung einer öffentlichen Anlage oder Begegnungsstätte gefördert werden, aber auch das Errichten eines Spielplatzes. Die Resonanz ist bisher sehr gut. „Damit fördern wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Dorfes oder Ortsteils, unterstützen das Miteinander der Generationen und verbessern die Lebensqualität dörflicher Zentren“, sagte der Regierungssprecher.

Hintergrund

Mit der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ intensiviert die Landesregierung ihre Anstrengungen, um die ländlichen Regionen für die Zukunft zu stärken. Sie setzt hierfür 2018 und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel ein. Gefördert werden beispielsweise Bürgerbusse zur Sicherung der Mobilität mit je 1,25 Millionen Euro pro Jahr oder Pilotprojekte zur Aktivierung von Flächen in Innenlagen, um aufgegebene Gebäude und Leerstände zu vermeiden. Auch der Ausbau freier WLAN-Hotspots in ländlichen Kommunen mit einer Summe von jährlich einer Million Euro wird unterstützt, genauso wie die medizinische Versorgung. Für das Modell „Gemeindeschwester 2.0“ stehen 3,7 Millionen Euro bereit. Die Neubesetzung von Landarztstellen fördert die Landesregierung mit einer Million Euro. Hinzu kommt eine Ergänzung der medizinischen Versorgung durch Telemedizin-Projekte.

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