Offenbach

Baufortschritt des Polizeipräsidiums Südosthessen

25.11.2020Hessisches Ministerium der Finanzen

Arbeiten am Aushängeschild für die Sicherheit in Südosthessen kommen voran.

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Visualisierung des zukünftigen Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach am Main.
Visualisierung des zukünftigen Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach am Main.
© Goldbeck Public Partner GmbH

Im Neubau des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach sind bereits die Ausbauarbeiten in vollem Gange. Das Richtfest musste Corona-bedingt leider ebenso ausfallen wie eine Baustellenbegehung. Hessens Finanzminister Michael Boddenberg, Innenminister Peter Beuth und die weiteren an dem Projekt Beteiligten informierten über den aktuellen Baufortschritt.

Zeitgemäße Ausstattung für erfolgreiche Polizeiarbeit

„Hessen schafft mit dem Neubau des Polizeipräsidiums in Offenbach ein weiteres modernes Dienstgebäude für die erfolgreiche Polizeiarbeit in unserem Land. Das Polizeipräsidium wird das neue Aushängeschild für die Sicherheit in Südosthessen sein. Die Polizistinnen und Polizisten dürfen sich auf modernste Arbeitsbedingungen freuen. Eine zeitgemäße Ausstattung der Polizei ist uns als Land sehr wichtig, denn es ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Polizeiarbeit. Der Neubau besticht durch seine sehr gute Lage. Kurze Anfahrtswege und eine schnelle Erreichbarkeit sind garantiert. Mit dem Neubau werden 52 Einheiten, die bisher auf diverse Liegenschaften verteilt sind, an einem Standort zusammengeführt“, erklärten Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth.  

Das Gebäude wird die neue berufliche Heimat von rund 900 Polizistinnen und Polizisten. Nach derzeitigen Planungen soll der Neubau im Sommer 2021 von der Polizei bezogen werden.

Weiterer Baustein zur Stärkung der Sicherheit

Innenminister Peter Beuth sagte: „Die Hessische Landesregierung hat in den vergangenen Jahren deutlich in die Sicherheit Hessens investiert. Der Neubau ist ein weiterer Baustein zur Stärkung der Sicherheit in unserem Land. Von den spürbaren Personalverstärkungen der vergangenen Jahre wird auch die neue Dienststelle in Offenbach durch 136 zusätzliche Arbeitsplätze profitieren. Wo mehr Personal eingesetzt wird, wird auch mehr Platz benötigt. Deshalb wurden die ursprünglichen Planungen im Jahr 2018 geändert und das Gebäude erhält nun zusätzliche Flächen in einem Erweiterungsflügel mit Büros, aber auch mit Besprechungs- und Lagerräumen. Den Frauen und Männern, die sich tagtäglich für unseren Schutz einsetzen, stellen wir für ihre wichtige Arbeit die Rahmenbedingungen zur Verfügung, die sie benötigen. Der Neubau des Polizeipräsidiums ist ein Teil der Investitionen der Landesregierung in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Hessen.“

Finanzminister Michael Boddenberg: „Das neue Polizeipräsidium soll auch modernste Energiestandards erfüllen. Dazu zählt eine ganzheitliche Gebäudetechnik. Unter anderem wird auf den Dachflächen mittels Photovoltaik Strom erzeugt, der für die Versorgung des Gebäudes genutzt wird. Dies soll sich natürlich auch in geringeren Betriebskosten niederschlagen. So leistet das Land einen wichtigen Beitrag, um auf dem Weg zu einer klimaneutral arbeitenden Landesverwaltung weiter erfolgreich voranzukommen.“

Das Polizeipräsidium wird in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) erbaut.

Kostenvorteile durch öffentlich-private Partnerschaft

„Ziel der langfristigen Zusammenarbeit zwischen Staat und privater Wirtschaft ist es, den Bau möglichst günstig zu realisieren. Dafür wurde zunächst von Fachleuten geprüft, ob der Bau mit einem privaten Partner oder die so genannte Eigenbauvariante für das Land wirtschaftlicher ist“, erläuterte Finanzminister Boddenberg.

Nach Auskunft der Fachleute ergeben sich durch die öffentlich-private Partnerschaft beim Neubau des Polizeipräsidiums für das Land Kostenvorteile von etwas mehr als 15 Prozent gegenüber der Eigenbauvariante. Die Baukosten in einem Gesamtvolumen von rund 162,4 Millionen Euro trägt der private Investor. Der Komplex wird neben modernen Büroflächen und modernster Technik unter anderem Bereiche für die Polizei Sondertechnik, Kfz- und kriminaltechnische Untersuchungshallen, Labore, Gewahrsamsbereiche und ein Polizeirevier beherbergen. Auch eine Kindertagesstätte und eine Kantine sind Bestandteil des neuen Gebäudes. Mit einer Nutzfläche von rund 35.700 m² werden die Polizistinnen und Polizisten zukünftig weitaus mehr Platz für ihre Arbeit haben als bisher.

Der Direktor des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Thomas Platte, sagte: „Der Neubau des Polizeipräsidiums entsteht in einem abgestimmten, ganzheitlichen Zusammenspiel von öffentlichen und privaten Partnern. Als zentraler Bau- und Immobiliendienstleister der Landesregierung freuen wir uns, an diesem herausragenden Projekt mitwirken zu können – und über die guten Fortschritte, die der Bau macht.“

Neue zentrale Anlaufstelle

Der Kämmerer und Ordnungsdezernent der Stadt Offenbach, Stadtrat Peter Freier, sagte: „Für die Offenbacher Bürgerinnen und Bürger bringt das neue Präsidium ein Plus an Sicherheit und eine neue zentrale Anlaufstelle bei der Polizei. Wir wünschen dem Baufortschritt weiter gutes Gelingen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Polizei am neuen Standort am Spessartring.“

Der private Partner – ein Konsortium aus der Goldbeck Public Partner GmbH und Amber Infrastructure GmbH – bietet im Verlauf des Projekts die Planung, Finanzierung sowie den Bau und Betrieb aus einer Hand an. Nach Fertigstellung des Polizeipräsidiums Südosthessen wird das Land für eine Laufzeit von 30 Jahren Mieter in dem neuen Gebäude.

Der geschäftsführende Gesellschafter der Goldbeck GmbH, Jan-Hendrik Goldbeck, erklärte: „Bei Goldbeck betrachten wir Gebäude über ihren kompletten Lebenszyklus – von der Planung, über den Bau bis zum Betrieb. Beim Neubau des Polizeipräsidiums können wir diese Stärke voll ausspielen. Dem Land Hessen sind wir so über Jahrzehnte hin ein verlässlicher, professioneller Partner.“

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