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Antisemitismusbeauftragter verurteilt israelfeindliche Demonstration in Frankfurt

07.07.2020Hessische Staatskanzlei

Uwe Becker: „Ich habe die Strafverfolgungsbehörden gebeten, diese schlimmen Vorfälle aufzuklären“

Wiesbaden. Der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für das jüdische Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, hat die am Mittwoch in Frankfurt stattgefundene Anti-Israel-Demonstration in der Frankfurter Innenstadt scharf verurteilt. „Wenn auf deutschen Straßen die Vernichtung Israels propagiert wird, indem lautstark ‚From the River to the Sea‘ skandiert wird, um die Auslöschung des jüdischen Staates vom Jordan bis zum Mittelmeer als Ziel zu formulieren, dann ist dies völlig inakzeptabel. Ich habe daher die Strafverfolgungsbehörden gebeten, diese schlimmen Vorfälle aufzuklären“, sagte Becker. „Bei allem Recht, sich kritisch mit der Politik der israelischen Regierung auseinandersetzen zu können und auch öffentlich dagegen protestieren zu dürfen, ist Vernichtungspropaganda gegen Israel nichts anderes als antisemitische Volksverhetzung und muss auch als solche verfolgt werden“, so Becker abschließend.

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